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Sommerzeit ist Zeckenzeit

Durch den vergangenen milden Winter erwarten uns dieses Jahr viele kleinen Plagegeister. Wo sie sich besonders gerne aufhalten und welcher Schutz sinnvoll ist

Beim Aufenthalt im Grünen: Zeckenschutz nicht vergessen.
Beim Aufenthalt im Grünen: Zeckenschutz nicht vergessen.

Wenn die Sonne strahlt, ruft die Natur. Was gibt es Schöneres, als Zeit mit der Familie und Freunden im Grünen zu verbringen? Wer mit dem Rad unterwegs ist, hat wahrscheinlich etwas zum Reparieren und ein Erste-Hilfe-Set dabei. Doch auch bei Ausflügen zu Fuß sollte vorgesorgt werden. 

Wo lauern Zecken?

"Die kleinen Spinnentiere lauern vorwiegend im hohen Gras oder an anderen Bodenpflanzen und sind daher nicht nur im Wald, sondern häufig auch in Parks und Gärten anzutreffen", erläutert Holger Kromnik, stellvertretender Leiter der FetscherApotheke Dresden. Entgegen vieler Gerüchte können Zecken nicht springen und lassen sich auch nicht von Bäumen hinunterfallen. Die kleinen Spinnentiere krabbeln vielmehr auf etwas höher gelegene Stellen, beispielsweise längere Grashalme, wo der Mensch sie beim Vorbeigehen streift und sie sich blitzschnell mit ihren Krallen am Menschen festhält. 

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Welche Krankheiten können durch Zecken übertragen werden?

Zecken selbst bilden keine giftigen Stoffe. Sie können jedoch mit Krankheitserregern infiziert sein, die sie bei einem Stich auf Mensch und Tier übertragen. "Durch einen Zeckenstich können Erreger wie z. B. Borreliose-Bakterien und FSME-Viren übertragen werden", erklärt Holger Kromnik. „Gegen FSME gibt es bereits eine wirksame Schutzimpfung. Bei Borreliose ist dies leider noch nicht der Fall. Zwar trägt nicht jede Zecke Krankheitserreger in sich, doch da man dies der Zecke nicht ansieht sollte grundsätzlich immer einem Zeckenstich vorgebeugt werden“, empfiehlt Herr Kromnik. 

Wie kann man sich gegen Zecken schützen?

"Zum Schutz vor Zeckenstichen empfehlen wir ein dem Alter und Hautzustand entsprechend geeignetes Zeckenschutzmittel in Kombination mit körperbedeckender, heller Kleidung sowie geschlossenen Schuhen, wobei die Socken möglichst über die Hosenbeine gezogen werden sollten", sagt Holger Kromnik. Nach einem Ausflug im Grünen oder dem Aufenthalt im Garten sollte der Körper sorgfältig nach Zecken abgesucht werden. Zecken suchen sich vor allem dünne und warme Hautstellen, um zuzustechen. Dazu zählen beispielsweise Achseln, Kniekehlen, Ellenbeugen, Bauchnabel und Genitalbereich sowie Kopf, Ohren und Haaransatz. Auch die getragene Kleidung sollte sorgfältig ausgeschüttelt und anschließend gewaschen werden, da über die Kleidung eingeschleppte Zecken auch noch mehrere Tage in der Wohnung überleben können.

Zecken richtig entfernen

Wenn es einen doch erwischt hat, ist es wichtig, die Zecke möglichst rasch und komplett zu entfernen. „Dafür eignen sich Hilfsmittel wie Pinzette, Zeckenzange oder Zeckenkarte", sagt Holger Kromnik. Mit denen sollte die Zecke so nah wie möglich an der Haut gefasst und gerade aus der Haut gezogen werden. Anschließend ist es wichtig, die Wunde zu desinfizieren und für mehrere Tage zu kontrollieren. „Bildet sich eine größer werdende Hautrötung oder andere Hautveränderungen, so sollte umgehend ein Arzt konsultiert werden“, so Kromnik.

Weiterführende Beratung

FetscherApotheke
Fetscherplatz 2, 01307 Dresden
Tel.: 0351 4425603
[email protected]

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Loschwitzer Str. 52a, 01309 Dresden
Tel.: 0351 31 00 498
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Tel.: 0351 48 10 277
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