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Lebensgefühl abseits vom Großstadttrubel

Blogger aus dem UnbezahlbarLand: Warum sie anderen davon erzählen wollen, dass ihre Heimat einfach unbezahlbar ist.

Arielle Kohlschmidt und Jan Hufenbach sind Blogger und "Raumpioniere".
Arielle Kohlschmidt und Jan Hufenbach sind Blogger und "Raumpioniere". © Foto: DDV Kreation / Miriam Schönbach

Mit dem Rad zur Arbeit, vorbei an auf der Straße spielenden Kindern und auf dem Heimweg frische Eier vom Nachbarn mitnehmen. Am Wochenende zum Wandern ins Zittauer Gebirge, zum Rafting auf die Neiße oder für einen Kulturtrip nach Görlitz. Klingt idyllisch? Ist es auch.

Gekommen, um zu bleiben

Menschen wie Arielle Kohlschmidt und Jan Hufenbach haben sich bewusst für dieses Leben entschieden. Nach Jahren in der Hauptstadt zog es sie in den Landkreis Görlitz. Schnell stand fest: sie kamen, um zu bleiben. In Klein Priebus, nahe der polnischen Grenze, haben sie ihr Zuhause gefunden. Nun wollen die beiden „Wahl-Oberlausitzer“ andere unterstützen.

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Das ist das UnbezahlbarLand
Das ist das UnbezahlbarLand

Sven Mimus ist Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz. Er steht hinter UnbezahlbarLand. Ein Gespräch

Sie nennen sich selbst „Raumpioniere“ und haben es sich zur Aufgabe gemacht, auch anderen zu ihrem Glück von Heimat zu verhelfen. Auf ihrem Blog schreiben sie über ihre „schöne Pampa“, und erzählen davon, wie sie hier ihre persönliche Idylle gefunden haben. Ein Zuhause mit all den Möglichkeiten, die es in den Großstädten nicht mehr gibt: günstige Grundstücke, malerische Landschaften, eine aktive Nachbarschaft und Freiraum soweit das Auge reicht.

Weggegangen, um zurückzukehren

Und auch Sven Mimus schreibt über sein Leben im Unbezahlbarland. Hier ist er aufgewachsen, hier ist er geblieben. Mimus ist nicht nur Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz, seit einigen Wochen ist er auch Blogger. Auf seinem Blog schreibt er über all das was ihm am Herzen liegt: Über zukunftsorientierte Unternehmen genauso wie über Auszeiten am Stausee Quitzdorf. Dort genießt er die Augenblicke und Momente der Ruhe, die sein Leben im Landkreis Görlitz unbezahlbar machen.

85km von Nord nach Süd, 30km von West nach Ost, ein Landkreis fast so groß wie das Saarland. Eng, stressig und teuer gibt es hier nicht. Am Wochenende geht es an den Bärwalder Seee oder in die Königshainer Berge. Auch Mario Förster schreibt über seinen Alltag im Unbezahlbarland. Alte Klischees sollen beseitigt, Geschichten sollen erzählt werden. Förster war weg und ist dann nach einigen Jahren doch zurückgekehrt. Nun schreibt er über die schönsten Ausflugsziele, empfiehlt Wanderrouten und gibt Museumstipps für Familien mit Kindern.

Alte Heimat, neue Heimat

Ob zugezogen, dageblieben oder zurückgekehrt, allesamt sind sich einig: was ihre Heimat angeht, hätte es sie nicht besser treffen können. Von engagierten Unternehmen, über zahlreiche Naturdenkmäler und touristische Angebote bis zu einer bereichernden, vielfältigen Kultur. Mitten im Herzen von Europa gelegen – sie finden: hier ist das Leben unbezahlbar schön.

Und auch wenn sie alle ihre eigene Geschichte haben, die sie mit dem Landkreis verbindet, ihre Texte machen Lust auf mehr: Mehr Ankommen, mehr Zuhause, mehr Unbezahlbarland.

Mehr Geschichten aus dem Unbezahlbarland können Sie hier nachlesen.

Unbezahlbarland - eine Initiative des Landkreis Görlitz

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

www.unbezahlbar.land