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Radeberg

Asylbewerber-Zahl weiter rückläufig

In Radeberg sind derzeit noch 27 Flüchtlinge registriert. Sie leben in mehreren Wohnungen im gesamten Stadtgebiet.

Auch im Asylbewerberheim in Kamenz leben deutlich weniger Asylsuchende als noch vor zwei Jahren. © Archivfoto: René Plaul

Radeberg. Die Zahl der Asylbewerber ist weiter zurückgegangen. Die Wohnungen, die die Stadt Radeberg für Flüchtlinge bereitstellt sind nach Angaben des Landratsamtes Bautzen mit Stand Anfang August mit 27 Menschen belegt. In Arnsdorf ist in einer Wohnung ein Asylbewerber untergebracht. Das Gleiche gilt für Pulsnitz. Die Stadt Großröhrsdorf beherbergt in Wohnungen vier Asylbewerber, Kamenz 75 und Bischofswerda 16 Flüchtlinge. In der Gemeinschaftsunterkunft an der Macherstraße in Kamenz sind 240 Menschen untergebracht, teilt das Landratsamt mit.

Insgesamt lebten Anfang August im Landkreis noch 1038 Asylbewerber in zentralen Heimen und 343 in Wohnungen gelebt. Hinzu kommen 106 Menschen, die bereits als Asylbewerber anerkannt sind.

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Die Zahl der belegbaren freien Plätze liegt nach Angaben des Landratsamtes bei 195. Das sind rund 600 weniger, als am Anfang des Jahres 2017. Insbesondere in Kamenz war der Rückgang in diesem Zeitraum groß, da zwei Notunterkünfte in der Macherstraße mit insgesamt 200 Plätzen geschlossen wurden. Diese hätten bis dahin zur Gesamtkapazität der Gemeinschaftsunterkunft in Kamenz gezählt. Wegen der rückläufigen Zahlen wurde auch die Asyl-Unterkunft in der Siedlung Rossendorf schon Ende Oktober 2107 geschlossen, ursprünglich war der Pachtvertrag für die Baracke gleich neben dem Technologiezentrum bis Ende Juli 2018 datiert. (SZ/td)

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