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Auf den Spuren der Oberlausitz

Der Lusatia-Verband lädt Heimatkundler und Ortschronisten am 17. November nach Obercunnersdorf ein.

Oberlausitzer Heimatkundler und Ortschronisten kommen auf Einladung des Lusatia-Verbandes jedes Jahr im Herbst zu einer Tagung zusammen. Diesmal findet sie am 17. November im Obercunnersdorfer Hotel „berg SINN“ (Schützenhaus) statt. Es ist die 23. Zusammenkunft dieser Art. Ab 10 Uhr werden zwei Vorträge gehalten.

„Rund um die Oberlausitz. Vergangenes neu entdecken – das Heute erleben“ überschreibt die stellvertretende Lusatia-Vorsitzende Dr. Gabriele Lang aus Großpostwitz ihren Exkurs, der entlang von Pulsnitz, Queis und Schwarzer Elster, an der Grenze zu Böhmen, zur Mark Meißen und der Niederlausitz führt. Ergänzt durch zahlreiche Bilder werden die Zuhörer auch zum höchsten und tiefsten Punkt der Oberlausitz mitgenommen. Aus der wechselvollen Oberlausitz-Geschichte werden in dem Vortrag nicht nur die Oberlausitzer Grenzurkunde von 1214 und die schmerzhafte Teilung im Jahre 1815 eine Rolle spielen, kündigt der Lusatia-Verband in einer Presseinformation an.

Die gesunde Drittelstunde

Impfen lassen? Neue Therapien? Was zahlen Kassen? Fragen rund um das Thema Gesundheit: hier gibt es Antworten. Redakteur Jens Fritzsche im Gespräch mit Experten.

Die Oberlausitzer Mundart ist das zweite Thema der Tagung. Ihr wird sich Johannes Kletschka, ehemaliger Chef der Planen-Zelte-Markisen GmbH aus Neueibau, widmen. Er wird zunächst Gereimtes von „Bihms Koarle“ (August Matthes) vortragen und dabei die Verdienste des gebürtigen Wehrsdorfers (1854-1937) um die Erforschung der heimischen Mundart würdigen. Laut Lusatia will Johannes Kletschka außerdem auch auf die Situation unserer Mundart in der heutigen Zeit und auf sein eigenes Schaffen eingehen. (SZ)