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Auf Pirnas Stadtbrücke wird’s enger

Jetzt ist auch noch der Fuß-Radweg jenseits der Schienen gesperrt. Viel Platz bietet die Umleitung nicht.

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© Daniel Förster

Von Mareike Huisinga

Pirna. Fußgänger und Radfahrer auf der Stadtbrücke müssen starke Nerven haben. Seit einigen Tagen ist der kombinierte Fuß-Radweg auf der westlichen Seite jenseits der Schienen wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Die Umleitung erfolgt über den Bürgersteig auf der anderen Seite der Brücke.

Doch viel Platz haben die Passanten nicht. Auch hier wird gebaut; die Arbeiter sperren einen Bereich des Weges ab. Deshalb steht den Fußgängern und Radfahrern an der Wanderbaustelle teilweise nur ein etwa ein Meter breiter Weg zur Verfügung. Es herrscht Gedränge.

Hinzu kommt, dass offensichtlich nicht alle Fußgänger die Umleitung verstanden haben. Vor Kurzem ging eine ältere Dame auf der Trasse auf der anderen Seite des Fußweges. Dieser Weg darf aber nur von Radfahrern benutzt werden, die von Copitz in Richtung Altstadt fahren. Es kam zu riskanten Ausweichmanövern der Radfahrer.

Die Stadt sieht keine Alternative zu den zeitgleichen Baustellen auf der Stadtbrücke. „Wenn versetzt gearbeitet worden wäre, kämen wir zu sehr in den Winter hinein“, erklärt Stadtsprecher Thomas Gockel. Bei den Sanierungsarbeiten handelt es sich um Beseitigung der Schäden, die das Hochwasser von 2013 an der Stadtbrücke angerichtet hat, beziehungsweise um eine allgemeine Instandsetzung. Die Arbeiten dauern bis Ende November.