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Auf und Ab der Benzinpreise immer hektischer

Bochum/Hamburg. Aral hat mitgezählt: 254-mal haben die Tankstellen in Deutschland in diesem Jahr die Preise erhöht. Dem standen Preissenkungen an 362 Tagen gegenüber, wie der Marktführer in Bochum mitteilte.

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Bochum/Hamburg. Aral hat mitgezählt: 254-mal haben die Tankstellen in Deutschland in diesem Jahr die Preise erhöht. Dem standen Preissenkungen an 362 Tagen gegenüber, wie der Marktführer in Bochum mitteilte. Das Preiskarussell an der Zapfsäule dreht sich immer schneller. Vor zwölf Jahren gab es 43 Preiserhöhungen in einem Jahr, also nicht einmal eine pro Woche. Die Branche wertet die häufigen Preisveränderungen als Beleg für einen besonders intensiven Wettbewerb.

Der Preis für einen Liter Superbenzin E5 startete im Januar mit einem Monatsdurchschnitt von 1,487 Euro und erreichte im September mit 1,578 sein höchstes Niveau. Politik und Kartellbehörden unterstellen den Unternehmen gern Willkür und überhöhte Preise. Aral-Vorstand Stefan Brok dagegen nennt den deutschen Tankstellenmarkt einen der „wettbewerbsintensivsten in Europa“. Dafür spreche, dass die Preise ohne Steuern im unteren Drittel der 27 EU-Länder liegen. Ohne die immer wiederkehrenden Erhöhungsversuche hätte die gesamte Branche deutliche Verluste gemacht, sagt Brok.

Das Bundeskartellamt hatte dieses Jahr festgestellt, dass die fünf Firmen Aral, Shell, Esso, Total und Jet den deutschen Markt dominieren und zu gleichgetakteten Preisen kommen. (dpa)