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Bahnlärmgegner verbünden sich

Die Bürgerinitiative für ein leises Elbtal hat Gleichgesinnte in Berlin getroffen. Auch mit anderen Lärmgegnern sind die Coswiger jetzt im Gespräch.

Von Philipp Siebert

Die Nachricht hat schnell unter den Bahnlärmgegnern in ganz Deutschland die Runde gemacht: Der Petitionsausschuss des Bundestages hat der Lärmbeschwerde der Bürgerinitiative Bahnemission Elbtal (BI) einstimmig zugestimmt. Ein Novum, das gab es vorher noch nie. Die Abgeordneten sprechen sich unter anderem für die von der BI geforderte Verringerung der Geschwindigkeit in den Nachtstunden und die kurzfristige Errichtung einer Lärmschutzwand im Bereich des Coswiger Fachkrankenhauses aus.

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Unter den Bürgerinitiativen genießen die Bahnlärmgegner aus dem Landkreis Meißen damit ein hohes Ansehen. Das wurde jetzt bei einem Themenabend zum Umgang mit dem Bahnlärm in der Schweiz in der Botschaft der Alpenrepublik in Berlin deutlich. Mit vor Ort war auch Michael Krebs, Vorstandsmitglieder der BI. „Wir sind schnell mit anderen Betroffenen ins Gespräch gekommen. Unser Erfolg hat sich herumgesprochen.“ Mit denen wollen die Mitglieder der BI jetzt gemeinsame Sache machen. „Wenn wir Erfolg beim Kampf gegen den Bahnlärm haben wollen, müssen wir noch mehr Druck auf die Politik ausüben“, so Krebs.

Gemeinsame Aktionen planen

Mit den Mitgliedern der Bürgerinitiative Berlin Nord-Ost (BINO), die ebenfalls vom Lärm an der Strecke Dresden – Berlin betroffen sind, plane man jetzt eine gemeinsame Veranstaltung anlässlich des 1.000. Lärmtags im Elbland. Die soll am 7. September in Coswig stattfinden. Und auch mit anderen Initiativen aus Deutschland sind die Coswiger im Gespräch. „Wir haben Kontakt zu Aktivisten in Leipzig, Magdeburg und Bayern“, sagt Krebs. Mit denen will sich die Coswiger Initiative intensiv austauschen und gemeinsam weitere Aktionen gegen den Bahnlärm planen.