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„Fast jeder aus der Lausitz hat jemanden in der Familie, der Sorbisch gesprochen hat“

Bis zum Jahr 2100 sollen 100.000 Menschen in der Lausitz Sorbisch sprechen. Dieses Ziel verfolgt das Projekt ZARI. Wie die Sprache wiederbelebt werden soll.

Von Katja Schlenker
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Wer von der Friedensbrücke in die Innenstadt von Bautzen kommt, wird an diesem Hausgiebel zweisprachig begrüßt. Geht es nach Sprachwissenschaftlerin Cordula Ratajczakowa sollen Sorbisch und Deutsch auch an anderen Stellen gleichwertig verwendet werden.
Wer von der Friedensbrücke in die Innenstadt von Bautzen kommt, wird an diesem Hausgiebel zweisprachig begrüßt. Geht es nach Sprachwissenschaftlerin Cordula Ratajczakowa sollen Sorbisch und Deutsch auch an anderen Stellen gleichwertig verwendet werden. © Fotos: Isabella Fusaro, SZ

Bautzen. Bis zum Jahr 2100 soll es 100.000 Sorbisch sprechende Menschen in der Ober- und der Mittellausitz geben. Dieses ambitionierte Ziel hat sich das Projekt ZARI gesetzt, welches sich in Trägerschaft der Domowina befindet. Anlässlich des Internationalen Tags der Muttersprache am 21. Februar 2024 erklärt Cordula Ratajczakowa als wissenschaftliche Leiterin der Sprachforschung, worum es bei dem Projekt geht und wie es möglich werden kann, dass wieder mehr Sorbisch gesprochen wird.

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