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Bautzen: Online-Bauernmarkt startet neu

Bei der Marktschwärmerei gibt es jede Menge regionale Produkte. Jetzt startet das Format in Bautzen neu - mit einem besonderen Service.

Olivia Jakschik (l.) und Stefanie Schwerk sind die neuen Gastgeberinnen der Marktschwärmerei in Bautzen. Dort kann man unter anderem das Gemüse von Markus Ender vom Enderhof aus Vierkirchen kaufen.
Olivia Jakschik (l.) und Stefanie Schwerk sind die neuen Gastgeberinnen der Marktschwärmerei in Bautzen. Dort kann man unter anderem das Gemüse von Markus Ender vom Enderhof aus Vierkirchen kaufen. © SZ-Archiv/Uwe Soeder

Bautzen. Wochenmarkt in Bautzen: Das Angebot von Marcus Ender ist groß in diesen Tagen. „Hast Du noch Endivie? Die habe ich nämlich vergessen zu bestellen“, wendet sich Olivia Jakschik an den Landwirt vom Enderhof. Alle anderen Einkäufe hat sie bestellt – online, bei der Marktschwärmerei in Görlitz. Um das Gemüse aus Vierkirchen zu bekommen, muss man nun aber keinen so weiten Weg mehr auf sich nehmen. Denn das gibt es ab sofort auch beim Online-Bauernmarkt in Bautzen. Der macht jetzt nach der Sommerpause einen Neustart mit einigen Veränderungen.

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Anfang letzten Jahres hatten die Gastgeberinnen der Markschwärmereien in Dresden und Görlitz die Idee nach Bautzen getragen und hier nach Freiwilligen gesucht, die den Online-Wochenmarkt vor Ort betreuen wollen. Das Konzept kommt ursprünglich aus Frankreich und funktioniert so: Wöchentlich kann man übers Internet Lebensmittel von Bauern aus der Region bestellen. Anschließend holt man sie zu einem festen Termin, meist am späten Nachmittag, an einer Verteilstation ab. Das geht schnell und unkompliziert, aber auch der kurze Plausch auf dem Markt bleibt nicht aus.

Gemüse, Brot und Käse aus der Region

„Ich hatte mich gemeinsam mit einem Freund schon letztes Jahr dafür beworben“, erzählt Olivia Jakschik, die vielen in Bautzen etwa durch ihren ehemaligen Laden „Kapuun & Freunde“ bekannt ist. Doch damals ist ihr Cindy Schütz zuvorgekommen, die die Schwärmerei bis Ende Juli betreut hat. Ende Juni habe sie einen Anruf von der Marktschwärmer-Zentrale bekommen, erzählt Jakschik – und den Betrieb des Marktes dann im August gemeinsam mit Stefanie Schwerk übernommen. „In den vergangenen Wochen haben wir dann viel mit den Erzeugern telefoniert und Ideen gesponnen.“

Viele der bisherigen Erzeuger machen weiterhin bei der Bautzener Marktschwärmerei mit, etwa die Bautzener Marmeladenmanufaktur, die Naturparkfleischerei aus Mittelherwigsdorf, der Hofladen Löhnert aus Gaußig, der Hofladen Wauer aus Neschwitz und die Kelterei Kekila aus Lawalde.

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