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Einsamkeit im Alter: „Wenn ich abends nach Hause komme, ist es am schlimmsten“

Auch nach Corona bleibt die Vereinsamung im Alter ein Problem. Zwei Seniorinnen aus Bautzen berichten von ihren Erfahrungen - und davon, was ihnen hilft.

Von Olivia Daume
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Regina Schramm (r.) und Brita Rentsch beim Sitztanz im Seniorenklub Bautzen. Das ist eins der Angebote, die ihnen helfen, sich nicht einsam zu fühlen.
Regina Schramm (r.) und Brita Rentsch beim Sitztanz im Seniorenklub Bautzen. Das ist eins der Angebote, die ihnen helfen, sich nicht einsam zu fühlen. © Steffen Unger

Bautzen. Jeden Dienstag von 10 bis 11.30 Uhr treffen sich Brita Rentsch und Regina Schramm in der Sitztanzgruppe des Unabhängigen Seniorenverbandes Bautzen. Die Frauen kennen sich bereits aus DDR-Zeiten und pflegen seitdem eine lange Freundschaft. Wenn sie unter Leuten ist, scheint alles in Ordnung zu sein, doch dann legt sich ein dunkler Schatten über Brita Rentsch, sobald sie wieder zu Hause ist. Allein.

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