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Streik bei Lausitzer geht in die dritte Woche

Im Tarifstreit beim Sohlander Früchteverarbeiter gibt es keine Einigung. Während Mitarbeiter weiter streiken, hat die Leitung eine Entscheidung getroffen.

Von Franziska Springer
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Bereits seit dem 16. Oktober streiken Beschäftigte der Lausitzer Früchteverarbeitung aus Sohland. Weil keine Einigung in Sicht ist, soll der Arbeitskampf in der kommenden Woche fortgesetzt werden.
Bereits seit dem 16. Oktober streiken Beschäftigte der Lausitzer Früchteverarbeitung aus Sohland. Weil keine Einigung in Sicht ist, soll der Arbeitskampf in der kommenden Woche fortgesetzt werden. © Archivfoto: Steffen Unger

Sohland. Ohne Zweifel: Die Fronten zwischen den streikenden Beschäftigten der Lausitzer Früchteverarbeitung aus Sohland/Spree und den Inhabern und Geschäftsführern der Firma, Werner und Maximilian Deharde, sind verhärtet. Das bestätigten sowohl Angestellte als auch die Geschäftsführung unabhängig voneinander. So sprach Olaf Klenke, der die Verhandlungen für die Beschäftigten im Namen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) führt, von einer „persönlich belasteten Beziehung“ zwischen Geschäftsführern und Angestellten: „Ich glaube, Werner und Maximilian Deharde wollen auf Zeit spielen. Die Beschäftigten werden hingehalten und von oben unter Druck gesetzt“, so der Gewerkschafter.

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