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Behörden verbieten Nacktradeln in Leipzig

Rund 25 Menschen wollten sich am Samstag in Leipzig nackt oder leicht bekleidet aufs Fahrrad schwingen - doch die Behörden haben das Nacktradeln verboten.

Leipzig. Rund 25 Menschen wollten sich am Samstag in Leipzig nackt oder leicht bekleidet aufs Fahrrad schwingen - doch die Behörden haben das Nacktradeln verboten. Das Ordnungsamt Leipzig habe die Veranstaltung aus Sorge um die öffentliche Ordnung und Sicherheit untersagt, sagte Organisatorin Salome Krug am Freitag. Das Verwaltungsgericht lehnte einen Eilantrag gegen das Verbot ab, wie dessen Sprecherin Susanne Eichhorn-Gast sagte. Auch die Richter stuften das Nacktradeln als grob ungehörig ein.

„Der Weltnacktradeltag wird seit Jahren in vielen Städten aus dem Untergrund heraus unangemeldet veranstaltet“, sagte Krug. „Ich wollte nun den anderen Weg gehen und der Anmeldepflicht nachkommen.“ Die Quittung sei das Verbot, was Krug als „drastisch“ empfindet. „Damit hat das Nacktradeln einen schweren Rückschlag erlitten.“

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Was nach zweifelhaftem Spaß klingt, ist laut Krug eine politische Aktion. „Es ist hauptsächlich eine Protestfahrt gegen den motorisierten Straßenverkehr.“ Die Nacktheit der Radler sei lediglich ein „Teilaspekt“. Am 14. Juni wollen nackte Radler durch Dresden strampeln. (dpa)