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Beste Suppen gekürt

Zum Suppenfest im Erbgericht Lauterbach wurden die besten Kreationen präsentiert. Die SZ wird einige der Rezepte vorstellen.

© Symbolbild/dpa

Stolpen. Da hatte sich der Kultur- und Bürgerverein Lauterbach eine schöne Suppe eingebrockt. Zum Glück mussten deren Mitglieder diese nicht allein auslöffeln, sondern bekamen tatkräftige und vor allem hungrige Unterstützung. Zum Suppenfest im Erbgericht Lauterbach waren noch mehr Gäste gekommen, als 2017. Auch die Anzahl der zum Wettbewerb herbeigebrachten Suppen stieg von 14 auf 18. Die Kreativität der Köchinnen und Köche kannte keine Grenzen und reichte bis nach Indien, zum Beispiel mit „Indischer Linsensuppe“. Auch eine „Topinambursuppe“ war eingereicht wie eine scharfe „Rote-Beete-Suppe mit Ingwer“. Flankiert waren diese Suppen von den Klassikern wie etwa der „Kartoffelsuppe“ oder der „Soljanka“. Eine von Hella Kretzschmar zubereitete Soljanka war es auch, die von den Verkostern mit den meisten Punkten bedacht wurde. Darüber informiert Vereinsvorsitzender Torsten Petschel. Einwohnerin Hella Kretzschmar teilte sich den ersten Platz mit Christin Kretzschmar, die eine Käse-Lauch-Suppe zauberte. Gelobt wurde auch eine nächstplatzierte „Pizzasuppe“. Pikant eine „Bautzener Senfsuppe“, kräftig eine „Wurstbrühsuppe“ vom Schlachtfest, charakterfest eine „Tomatensuppe“ aus frischen Tomaten. So könnte die Aufzählung weiter gehen. Nicht dabei waren Bohnen- oder Mischgemüse-Suppen. Deren Zeit ist wohl längst abgelaufen. Insofern widerspiegele ein Suppenfest sogar gesellschaftliche Entwicklungen, sagt der Vereinsvorsitzende. Die SZ wird in den Winterferien einige Rezepte vorstellen. (SZ)

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