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Birkenstock in Görlitz wählt Betriebsrat

Zur Wahl standen 42 deutsche und polnische Kandidaten, die sich in vier Listen organisiert hatten. Die Wahlbeteiligung war sehr hoch.

Birkenstock-Produktion in Görlitz © SZ-Archiv/Nikolai Schmidt

Die Beschäftigten des Görlitzer Birkenstock-Werks haben erstmals in der Geschichte des Standorts einen Betriebsrat gewählt. Zur Wahl standen 42 Kandidaten, die sich in vier Listen organisiert hatten. Vorbehaltlich der Zustimmung der gewählten Kandidaten spiegelt die Zusammensetzung des 15-köpfigen Gremiums mit einer ausgewogenen Mischung aus deutschen und polnischen sowie weiblichen und männlichen Arbeitnehmern die Beschäftigtenstruktur des Werks wider. Das teilte Jan Leder vom Unternehmen mit. Die Wahlbeteiligung sei mit 70,8 Prozent sehr hoch gewesen. Im nächsten Schritt tritt das Gremium zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen, um einen Vorsitzenden zu wählen.

2018 war die vorgelagerte Wahl des Wahlvorstands in zwei Anläufen gescheitert, weil keine ausreichende Zahl an Kandidaten die erforderliche Stimmenzahl erhielt. Daraufhin hatte die IG Metall im Oktober beantragt, das fünfköpfige Wahlgremium im Wege eines Beschlussverfahrens ohne weitere Abstimmung der Beschäftigten gerichtlich einsetzen zu lassen. (SZ)

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