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Bischofswerda

Was passiert mit der längsten Bank Schiebocks?

Anlässlich des Herbstmarktes wurde eine 13 Meter lange Sitzgelegenheit geschaffen. Nun wird dafür ein neuer Standort gesucht.

Die Mitglieder des Spielmannszugs Bischofswerda haben es sich auf der Bank bequem gemacht.
Die Mitglieder des Spielmannszugs Bischofswerda haben es sich auf der Bank bequem gemacht. © Holger Schöne

Bischofswerda. Für den Herbstmarkt am vergangenen Wochenende hatten sich Optikerin Kerstin Kummer und Zimmermeister Gert Ullrich etwas Besonderes vorgenommen. Sie wollten die längste Bank der Stadt aufstellen. "Sie ist 13 Meter lang und die Längsbaken sind alle aus einem Stück. Seit die Bank am Samstag früh aufgestellt worden ist, ist sie ein Anziehungspunkt für Jung und Alt", berichtet Holger Schöne, der in das Projekt mit eingebunden war.

Direkt auf dem Altmarkt, vor Augenoptik Kummer, konnten es sich Menschen bis Dienstagvormittag bequem machen. Dann wurde die Bank von Zimmermeister Ullrich wieder abgebaut. "Eigentlich sollte das Holz in einer der nächsten Dachstühle verbaut werden", erklärt Schöne. Doch sei man in zahlreichen Gesprächen zum Entschluss gekommen, dass die Bank der Stadt erhalten bleiben soll.

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Aus diesem Grund sucht man nun nach einem geeigneten Standort für eine Sitzgelegenheit, auf der knapp 40 Personen nebeneinander einen Platz finden. "Vielleicht findet sich ja ein passender Ort", sagt Schöne und hofft, dass das die längste Bank Bischofswerdas nicht nur für wenige Tage für die Öffentlichkeit nutzbar war, sondern schon bald einen dauerhaften Standort findet. (SZ)

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