Bischofswerda
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Nierenzentrum Bischofswerda nutzt Sonnenenergie zur Dialysebehandlung

Mit einer neuen Photovoltaik-Anlage erzeugt das Zentrum ökologischen Strom zur Behandlung seiner Patienten. Ein Teil davon fließt auch ins öffentliche Netz.

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Das KfH-Nierenzentrum in Bischofswerda nutzt seit Ende Mai Sonnenenergie für die Dialysebehandlung nierenkranker Patienten.
Das KfH-Nierenzentrum in Bischofswerda nutzt seit Ende Mai Sonnenenergie für die Dialysebehandlung nierenkranker Patienten. © Steffen Unger

Bischofswerda. Seit Ende Mai nutzt das KfH-Nierenzentrum Bischofswerda Sonnenenergie für die Dialysebehandlung chronisch nierenkranker Patienten. Wie das Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation mitteilt, wurde eine Photovoltaik‐Anlage mit 166 Modulen auf dem etwa 850 Quadratmeter großen Dach des Gebäudes in der Kamenzer Straße 51 installiert.

So könne das Nierenzentrum rund 40 Prozent seines Jahresstromverbrauchs künftig mit der neuen Photovoltaik-Anlage decken, die einen Jahresertrag von rund 61.390 Kilowattstunden erzeugt.

Auf dem Dach des Nierenzentrums des KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. wurden Photovoltaik-Module installiert.
Auf dem Dach des Nierenzentrums des KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. wurden Photovoltaik-Module installiert. © Steffen Unger

„Die Dialysemaschinen benötigen sehr viel Energie", erklärt die ärztliche Leiterin des KfH-Nierenzentrums, Dr. med. Kirsten Anding-Rost. "Umso besser ist es, dass wir nun zumindest einen Teil unseres hohen Stromverbrauchs ökologisch sinnvoll erzeugen und mit dem Einsatz von Sonnenenergie unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten sowie sogar noch Strom in das örtliche Stromnetz einspeisen.“

27 Tonnen CO2 können eingespart werden

Rund 30 Prozent der solar erzeugten Energie werden den Angaben des Kuratoriums für Dialyse und Nierentransplantation in das öffentliche Netz der Sachsen Netz GmbH eingespeist. Durch die Photovoltaik-Anlage könne die Umwelt jährlich um rund 27 Tonnen Kohlendioxid entlastet werden.

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Neben Dialysebehandlungen können Patientinnen und Patienten im KfH‐Nierenzentrum Bischofswerda zu Nierenfunktionsstörungen sowie möglicher Folgeerkrankungen beraten und nach einer Nierentransplantation betreut werden. (SZ)