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Planung für Wesenitzsportpark beginnt

Die Turnhalle in Bischofswerda soll saniert und umgebaut werden. Jetzt ist klar, wann die nächsten Schritte gemacht werden.

Die Turnhalle im Wesenitzsportpark in Bischofswerda wird sich außen und innen verändern, auch wenn bis dahin noch einige Zeit vergeht.
Die Turnhalle im Wesenitzsportpark in Bischofswerda wird sich außen und innen verändern, auch wenn bis dahin noch einige Zeit vergeht. © Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

Bischofswerda. Die Stadt Bischofswerda hat jetzt mehrere Planungsleistungen für die Sanierung und den Teilneubau der Sporthalle des Wesenitzsportparks an der Clara-Zetkin-Straße vergeben. Die entsprechenden Beschlüsse wurden am Dienstagabend im Ausschuss für Technik und Wirtschaft gefasst, bestätigt der städtische Wirtschaftsförderer Manuel Saring. „Alle vier Beschlussvorlagen wurden positiv beschieden.“

Demnach soll bis Jahresende die Grundlagenermittlung abgeschlossen werden; das heißt, von wem die Halle in Zukunft in welcher Form genutzt werden soll. Aktuell sind hier vor allem der Handballverein VfB 1999, der Leichtathletikverein TV 1848 und der Fußballverein BFV 08 aktiv.

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Fördermittelantrag im Juni 2021

Dazu kommen Schulsport oder Angebote der Familienbildungsstätte. Die im Ausschuss vergebenen Planungsleistung sollen im Januar starten, erklärt Manuel Saring. „Ziel ist es, im Juni 2021 die Fördermittel für die Bauarbeiten zu beantragen.“ Gebaut werden soll dann ab dem ersten Quartal 2022. Die Inbetriebnahme strebt die Stadt spätestens zum Schuljahresbeginn 2023/2024 an.

Konkret wurden im Ausschuss für Technik und Wirtschaft „die Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume“ an die Dresdner Archiprocess GmbH für knapp 387.000 Euro vergeben. Dazu kommen die Leistungen für die Tragwerksplanung, die das ebenfalls in Dresden ansässige Büro für Baukonstruktionen übernimmt und dafür knapp 111.000 Euro verlangt.

Planung kostet rund 720.000 Euro

Zudem haben die Mitglieder des Ausschusses die „Fachplanung Elektro“ an das Wilthener Büro Lehner und Sachse in Höhe von rund 86.000 Euro sowie die Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung von Heizung, Lüftung und Sanitär an die Firma Bauplanung Bautzen vergeben, was knapp 137.000 Euro kostet.

Dass der Ausschuss die Vergabe solcher Leistungen beschließt, ist nicht üblich. Das würde eigentlich der Stadtrat tun. Er hatte die Beschlüsse aber in diesem Fall im Sommer abgegeben, um nicht zu viel Zeit zu verlieren.

Dass der Umbau und die Sanierung der Halle notwendig sind, steht außer Frage. Sie sei laut Stadtsprecher Sascha Hache vor mehr als 25 Jahren gebaut worden. Der marode Sozialtrakt mit Toiletten, Duschen und Umkleideräumen etwa soll durch einen Neubau ersetzt werden. Die bestehende Dreifeldhalle werde erhalten und saniert – inklusive Dacherneuerung, Akustik, Lärmschutz und Zuschauertribüne. Die dafür prognostizierten Baukosten belaufen sich auf rund vier Millionen Euro. 

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