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Steinigtwolmsdorf: Acht Millionen Euro Schaden nach Hochwasser

Nach den Überschwemmungen von Mitte Juli liegt in Steinigtwolmsdorf jetzt eine erste Schadensbilanz vor. Vor allem zwei der drei Ortsteile sind betroffen.

Im Steinigtwolmsdorfer Ortsteil Ringenhain trat am 17. Juli die Wesenitz am Wesenitzweg über die Ufer.
Im Steinigtwolmsdorfer Ortsteil Ringenhain trat am 17. Juli die Wesenitz am Wesenitzweg über die Ufer. © privat

Steinigtwolmsdorf. Die Gemeinde Steinigtwolmsdorf hat jetzt beziffert, welche Schäden durch das Hochwasser Mitte Juli entstanden sind. „Beim Starkregen am 17. Juli sind in unserer Gemeinde 110 Haushalte mit Hochwasserschäden betroffen“, teilt Bürgermeisterin Kathrin Gessel (CDU/Bürgerbündnis) mit.

Im Schnitt komme man pro Haushalt auf eine Schadenssumme von 60.000 Euro. Demnach sind durch die Überschwemmungen in Privathaushalten Schäden in Höhe von 6,6 Millionen Euro entstanden. „Zusammen mit den infrastrukturellen Schäden kommen wir auf zirka acht Millionen Euro“, fügt Kathrin Gessel hinzu. Von den drei Ortsteilen seien „Ringenhain und Steinigtwolmsdorf überwiegend betroffen“.

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In Ringenhain trat die Wesenitz über die Ufer und überschwemmte Grundstücke. Das setzte sich im weiteren Flussverlauf in Neukirch, Putzkau und der Stadt Bischofswerda fort. In Steinigtwolmsdorf wurde etwa das Freibad überschwemmt. Laut Bürgermeisterin war das Wasser von den umliegenden Wiesen, Feldern und der Straße gekommen.

Freiwillige Helfer und Kameraden der Feuerwehr reinigten einen Tag nach den Überschwemmungen das Freibad "Wasserwelt" in Steinigtwolmsdorf.
Freiwillige Helfer und Kameraden der Feuerwehr reinigten einen Tag nach den Überschwemmungen das Freibad "Wasserwelt" in Steinigtwolmsdorf. © Gemeindeverwaltung Steinigtwolmsdorf

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