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Chemnitz

Fliegerbombe in Chemnitz entschärft

Immer wieder tauchen in Sachsen Weltkriegsbomben auf. Dieses mal wurden die Experten des Kampfmittelräumdienstes an den Stadtrand von Chemnitz gerufen.

Am Donnerstag wurde in Chemnitz eine Fliegerbombe entschärft. Über 600 Menschen mussten zuvor evakuiert werden.
Am Donnerstag wurde in Chemnitz eine Fliegerbombe entschärft. Über 600 Menschen mussten zuvor evakuiert werden. © Swen Pförtner/dpa (Symbolfoto)

Eine 250-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Donnerstag am Stadtrand von Chemnitz entschärft worden. Sie war am Vortag bei Waldarbeiten entdeckt worden. Die Bewohner im Umkreis von 1.000 Metern um den Fundort mussten am Donnerstagmorgen ihre Häuser verlassen. Von den Evakuierungen seien insgesamt etwa 670 Menschen im Stadtteil Einsiedel sowie dem benachbarten Amtsberger Ortsteil Dittersdorf (Erzgebirgskreis) betroffen gewesen, teilte die Stadt Chemnitz mit. Gegen 13 Uhr konnten die Experten vom Kampfmittelräumdienst dann Entwarnung geben und die Menschen in ihre Wohnungen zurückkehren.

"Trotz der erschwerten Bedingungen durch Corona und dem Fund eines weiteren Kampfmittels im Stadtgebiet liefen die Evakuierungsmaßnahmen sehr gut und zügig", konstatierte Einsatzleiter René Kraus. Denn auch in einer Kleingartenanlage im Chemnitzer Stadtteil Reichenhain war ein verdächtiger Gegenstand entdeckt worden, der sich den Angaben nach als Stabbrandbombe entpuppte. Sie wurde nach dem Einsatz in Einsiedel von den Kampfmittelräumexperten mit abtransportiert. (dpa)

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