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Darum gibt's jetzt Kurzarbeit bei Digades

Dem Zittauer Elektronikspezialisten ist ein Großauftrag weggebrochen. Die Firma ist aber optimistisch, dass sie das Loch bald schließen kann.

Das digades-Logo am neuen Entwicklungszentrum der Firma in Zittau. © Archivfoto: Rafael Sampedro

Die Zittauer Firma digades hat aktuell für rund 20 Prozent ihrer Belegschaft Kurzarbeit angemeldet. "Im letzten Jahr wurde uns ein sehr großes Entwicklungsprojekt durch einen Kunden kurzfristig abgekündigt und die Serieneinführung des Produktes gestoppt", teilte Geschäftsführer Lutz Berger auf SZ-Anfrage mit. "Da wir erhebliche Entwicklungskapazitäten in dieses Projekt gebunden hatten, mussten wir unmittelbar zur Vermeidung von betriebsbedingten Kündigungen Kurzarbeit für einige Bereiche einführen." Berger betonte, dass es sich nicht um ein generelles beziehungsweise strukturelles Problem handelt. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, neue Aufträge zur Kompensation des Ausfalls zu akquirieren und die Kapazitäten wieder auszulasten", so der Firmenchef gegenüber der SZ.

Digades gehört mit rund 200 Mitarbeitern zu den 40 größten Arbeitgebern des Südkreises Görlitz. Das Unternehmen ist mehrfach für seine Innovationen und seine Arbeit ausgezeichnet worden. Zuletzt hatte sich die Firma ein neues Entwicklungszentrum an der Zittauer Rathenaustraße für 7,5 Millionen Euro errichtet.

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