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Der Kirchenhimmel hängt voller Sterne

Die Maxener haben eine weitere Etappe der Kirch-Sanierung geschafft. Das wird gefeiert.  

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Die Maxener Kirche wird derzeit saniert.
Die Maxener Kirche wird derzeit saniert. © Archivfoto: Marko Förster

Wieder ist es ein Adventssonntag, an dem die Maxener eine Etappe der Sanierung ihrer Kirche beenden. Diesmal ist es das Chorraum-Gewölbe. Saniert wurden in diesem zweiten Bauabschnitt auch Türen, Fenster und Bänke. Das Besondere ist der 460 Sterne zählende Himmel über dem 460 Jahre alten Sandsteinaltar, der damit der älteste protestantische Sandsteinaltar in Sachsen ist.

Die Idee, das Alter des Altars in Sterne umzusetzen und sie symbolisch für Spenden zu je zehn Euro zu verkaufen, hatte Gisela Niggemann-Simon. Sie begleitet die Kirchensanierung seit Jahren mit vielen Ideen und Elan. Dafür wird sich der Kirchenvorstand am Sonntag auch bei ihr und der Architektin bedanken, sagt Daniel Lamprecht. Der Pfarrer in Bad Gottleuba-Berggießhübel ist derzeit auch die Vertretung für Dohna, von wo aus wiederum auch Maxen mit betreut wird. „Es sind auch noch Sterne frei“, sagt Lamprecht. Nicht am Kirchenhimmel, aber symbolisch zum Spenden. Der Altar soll in einem dritten Bauabschnitt restauriert werden. Seine letzte Sanierung ist 104 Jahre her.

Die feierliche Einweihung der jetzt beendeten Arbeiten findet am Sonntag, dem 16. Dezember, 14 Uhr, statt. Im Anschluss an den Festgottesdienst wird zum Kirchenkaffee eingeladen. (SZ/sab)