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Die Linke setzt bei der Wahl auf erfahrene Kreisräte

Die Partei sieht sich als soziale Alternative im Landkreis und spricht von einer neuen Lösung für Krankenhäuser.

Uta-Verena Meiwald ist Landtagsabgeordnete und im Ehrenamt noch Kreisrätin im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Beide Mandate würde sie gern verteidigen.
Uta-Verena Meiwald ist Landtagsabgeordnete und im Ehrenamt noch Kreisrätin im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Beide Mandate würde sie gern verteidigen. © Foto: Christian Juppe

Die Partei Die Linke tritt mit 72 Personen zur Kreistagswahl am 26. Mai dieses Jahres an. „Mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten wollen wir den Menschen eine soziale Alternative zu den bisherigen Mehrheiten im Kreistag unterbreiten“, erklärte die Landtagsabgeordnete und Linken-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Uta-Verena Meiwald, beim Nominierungs-Parteitag in Dippoldiswalde.

Nach der Wahl will die Partei möglichst gestärkt an die bisherige Arbeit anknüpfen. Als Erfolge nannte Meiwald unter anderem den Petitionsausschuss, der erst auf Antrag der Linken gebildet wurde; dass es einen hauptamtlichen Beauftragten für Migration und Integration im Landkreis gibt; die Initiativen zum Erhalt aller Eisenbahnstrecken im Landkreis und die Wiedereinführung der Jahreskarte im Verkehrsverbund. „Auch unser Antrag zur Reduzierung des Bahnlärms im Elbtal wurde im Kreistag mehrheitlich angenommen“, so Meiwald.

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Zukünftig wolle man sich neben der Verbesserung des Breitbandanschlusses, für den Die Linke bereits vor zehn Jahren ein Ausbaukonzept unter Kreisregie gefordert hat, auch den privatisierten Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen widmen. Auch dort müsse der Kreistag zukünftig – wie zuletzt beim Regionalverkehr erfolgt – nach Möglichkeiten der Rekommunalisierung suchen, erklärt Meiwald. Zuletzt kam ein Antrag gegen die Erhöhung der Elternbeiträge in der Schülerbeförderung durch.

Bei den Kreistagswahlen 2014 holte Die Linke 15,1 Prozent der Stimmen und somit 13 der insgesamt 86 Sitze im Kreistag. Zwölf der Kreisräte treten erneut an. Nur Liebstadts Bürgermeister Hans-Peter Retzler tritt nicht mehr an.

Kreistagskandidaten für die Partei Die Linke: 

Wahlkreis 1/Pirna: Tilo Kloß , Maximilian Paul, Eva Dittrich, Claus-Dieter Hampel, Matthias Richter; WK 2/Pirna/Dohma: André Hahn, Jutta Häcker, Eduardo Hemmer, Jens Belaidi, Frank Siebert; WK 3/Heidenau: Steffen Wolf, Daniela Lobe, Helgard Wilisch, Thomas Winkler, Mandy Blachta, Denis Skeries; WK 4 Dohna/Bad Gottleuba-Berggießhübel: Thomas Winkler, Monika Schneider, Melitta Kloß, Hartwig Marko, Nina Klengel, Michael Walther; WK 5/Königstein/Lohmen/Dürrröhrsdorf-Dittersbach: Lutz Richter, Anja Oehm, Beate van Appen, Mario Bauch, Toralf Schwab, Maik Günther; WK 6/Sebnitz/ Schandau/Hohnstein: Rainer Böhme, Katrin Winkler, Susann Augusta, Ronny Petters, Tatjana Schwarzbach, Peter Brettschneider, Christian Sedlmair, Ernst Fink, Thomas Pietsch; WK 7/Neustadt/Stolpen: Hannelore Grünberger, Peter Jung, Ina Richter, Frank Protze-Lindner; WK 8/ Wilsdruff/Tharandt: Uta-Verena Meiwald, Michael Funk, Franziska Brosche, Bernhard Bittner, Christoph Schöne; WK 9/Freital: Roland Willing, Jörg Hanke, Nicole Wachsmuth, Peter Schütz, Nico Brachtel; WK 10/Freital: Peter Heinzmann, Jörg Mumme, Steffi Brachtel, Torsten Neumann, Hans Müller; WK 11/Bannewitz: Martina Wünschmann, Bianca Gáspár, Frederike Fehst, Volker Einert, Stephan Wustmann; WK 12/Dippoldiswalde: Marco Mätze, Edith Post, Peter Kroh, Kevin Reißig, Emanuel Hanske; WK 13/Altenberg/Glashütte: Sabine Schilka, Kathrin Bülow, Eva Richter, Marco Lehwald, Lutz Marschner. Quelle: Linke

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/pirna und in unseren anderen Online-Ausgaben für Freital, Dippoldiswalde und Sebnitz vorbei.

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