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Dieselfahrverbote in Dresden vermeiden

Die Dresdner sollen möglichst gut vor Feinstaub und Stickoxid geschützt werden. Um das ohne Dieselfahrverbote zu schaffen, braucht die Stadt Geld, was auch aus Förderprogrammen von Bund und Land kommen soll.

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Die Dresdner sollen möglichst gut vor Feinstaub und Stickoxid geschützt werden. Um das ohne Dieselfahrverbote zu schaffen, braucht die Stadt Geld, was auch aus Förderprogrammen von Bund und Land kommen soll. Ein entsprechender Antrag von Linken und Grünen soll am Donnerstag im Stadtrat behandelt werden. Darin wird die Verwaltung verpflichtet, sich rasch um Fördermittel zu bewerben.

In Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Berlin, Köln, Bonn, Gelsenkirchen und Essen wurden bereits gerichtlich Fahrverbote für Dieselautos angeordnet. Auch in Dresden werden die Grenzwerte stellenweise überschritten. Möglich, dass auch hier droht, dass ältere Dieselautos nicht mehr alle Straßen benutzen dürfen. Daher seien verstärkte Maßnahmen zur Luftreinhaltung nötig, um Grenzwerte einzuhalten und Fahrverbote zu vermeiden, sagen die Antragsteller. „Ich hasse Fahrverbote, denn sie treffen diejenigen am härtesten, die auf ein Auto angewiesen sind“, sagt Martin Schulte-Wissermann, Piraten-Stadtrat und Mitglied der Fraktion Die Linke. (SZ/kh)