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Diskussion um Wahlplakate

Die Parteien wollen in der Stadt für sich werben. Das ist zwar möglich – aber nicht an jeder Straße, so das Rathaus.

"Insgesamt 158 Möglichkeiten für Wahlplakate in Gröditz" – Hauptamtsleiterin Tina Noack. © Sebastian Schultz

Gröditz. Die Wahlen Ende Mai rücken näher. Im Vorfeld dürfte das nicht nur in Gröditz Einfluss aufs Stadtbild haben – wenn wieder überall Wahlplakate hängen. Dafür sind in Gröditz 158 Möglichkeiten vorhanden, jeweils die Hälfte davon im Stadtgebiet und den Ortsteilen, so Hauptamtsleiterin Tina Noack im vergangenen Stadtrat. Dabei handelt es sich vor allem um Straßenlaternen. 

Explizit ausgenommen davon sind aber die Laternen an der viel befahrenen und damit öffentlichkeitswirksamen B 169. Eine Plakatierung dort hatte die Stadt nach eigenen Angaben schon vor Jahren ausgeschlossen. Im Vergleich zu anderen Kommunen im Umland hat Gröditz laut Rathaus ausreichend Platz für Plakate. Lege man den in Riesa oder Großenhain verbindlichen Maßstab von einem Plakat je 50 Einwohner an, komme man in Gröditz auf 144 Stück. 

Ob und wie die Parteien das in Gröditz nutzen, war zuletzt noch offen. Theoretisch nutzbare Laternen wie An der Hirselache erschienen Stadträten wegen ihrer Abgelegenheit als nicht zweckmäßig für eine Plakatierung. (SZ/ewe)