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Waldheims Bürgermeister verteidigt Beschluss

Mit Verwunderung hat das Stadtoberhaupt auf den Leserbrief eines Einwohners und ehemaligen Stadtrates reagiert.

Wegen der Erhöhung der Miete hatte ein Waldheimer die Beschlüsse zum Bau der Kita an der Breuningstraße in Frage gestellt. Darauf reagierte jetzt der Bürgermeister.
Wegen der Erhöhung der Miete hatte ein Waldheimer die Beschlüsse zum Bau der Kita an der Breuningstraße in Frage gestellt. Darauf reagierte jetzt der Bürgermeister. © Dietmar Thomas

Waldheim. Der Waldheimer Eckehart Schirmer hatte in seinem Brief die Verfahrensweise beim Bau der neuen Kindertagesstätte in Waldheim an der Breuningstraße in Frage gestellt.

Insbesondere kritisierte er, dass die Kommune nicht über Fördermittel den Bau der Kindertagesstätte selbst übernommen, sondern die Waldheimer Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (WBV) damit beauftragt und die Stadt sich dort eingemietet hat. Wie berichtet, musste nach der jetzt vorliegenden Endabrechnung der Baumaßnahme die Miete, die die Kommune an die WBV zahlt, um 470 Euro auf monatlich 15.370 Euro erhöht werden.

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Die WBG Kontakt modernisiert umfassend eine Wohnanlage in der Döbelner Straße in Hartha. Das Ergebnis ist ein echter Gewinn für die Stadt.

„Es verwundert mich, dass Herr Schirmer die Bestandsanalyse und Prognose in Frage stellt“, so Bürgermeister Steffen Ernst (FDP). Er verweist in diesem Zusammenhang auf das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (Insek) aus dem Jahr 2020.

„Was das Konzept, die Planung sowie die Umsetzung zum Bau unserer neuen Einrichtung betrifft, möchte ich mitteilen, dass dies natürlich kein Schnellschuss war und die finanziellen Mittel zur Umsetzung des Projektes in diesem Umfang beraten und beschlossen wurden“, teilt Ernst mit.

Region als Wohnstandort entwickeln

Dafür gebe es öffentliche Beschlüsse zur Maßnahme mit dem Ziel, den ländlichen Raum weiter zu entwickeln „und unsere Region als Wohnstandort für junge Familien weiter auszubauen und den Bedarf an Plätzen für die Zukunft zu sichern.“

Wie Steffen Ernst weiter informierte, seien die Möglichkeiten zum Thema Kindergartenlandschaft schon oft erläutert worden, um verschiedene Denkansätze zu erörtern. „Hier erinnere ich gerne an die Standortauswahl unserer neuen Kita im Jahr 2017“, so der Bürgermeister.

Der Rathaus-Chef dankte sowohl der Verwaltung, dem Stadtrat als auch der Wohnungsbauverwaltung und deren Aufsichtsrat für das umsichtige Denken und Handeln bezüglich des Kindertagesstätten-Neubaus.

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