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Corona: So läuft die Schuluntersuchung

Die Einschulungsuntersuchung ist Pflicht. Das mittelsächsische Gesundheitsamt hat mit den ersten Terminen begonnen. Mit mehr Aufwand.

Symbolbild: Bei der Einschulungsuntersuchung wird unter anderem getestet, wie das Sehvermögen der Vorschüler ist.
Symbolbild: Bei der Einschulungsuntersuchung wird unter anderem getestet, wie das Sehvermögen der Vorschüler ist. © Stefan Puchner/dpa

Mittelsachsen. Sie ist Pflicht für jedes Kita-Kind, das im kommenden Schuljahr in die Schule gehen möchte: die Schuleingangsuntersuchung. Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie müssen die Mädchen und Jungen dafür ins Gesundheitsamt, um sich dort bestätigen zu lassen, ob sie fit für die Schule sind.

„Die Untersuchungen der künftigen Erstklässler haben begonnen“, informierte Peggy Zill, Pressereferentin am Landratsamt, auf Nachfrage. Der Aufwand dafür ist jedoch höher als sonst. Nach jedem Kind sind die Arbeitsmaterialien sowie -flächen zu desinfizieren. Zudem werde großer Wert auf das Einhalten des Abstandes gelegt und in den Zimmern oft gelüftet, umschreibt Peggy Zill.

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Bei den Untersuchungen wird unter anderem die physische Entwicklung des Kindes, sein Ernährungszustand, seine fein- und grobmotorischen Fähigkeiten, die sprachliche Entwicklung sowie die Konzentrationsfähigkeit und Belastbarkeit betrachtet.

Geachtet wird zudem auf Hinweise auf psychosoziale Auffälligkeiten sowie ansteckende und chronische Krankheiten. Darüber hinaus wird im Rahmen der Untersuchungen auch der Impfausweis mit kontrolliert.

Untersuchungen in den Ferien

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus dem Vorjahr liegt derzeit noch nicht vor, so Peggy Zill weiter. Trotz der Pandemie seien vor Beginn des laufenden Schuljahres alle Untersuchungen durchgeführt worden. Einige sogar noch während der Sommerferien. „Das betraf vor allem neu hinzugezogene Kinder“, erklärte die Pressereferentin.

Angeboten wird vom Gesundheitsamt zudem eine Untersuchung für die künftigen Vorschulkinder. Diese erfolgt in der Kindereinrichtung. Dabei wird bei den meist Vierjährigen, die in zwei Jahren eingeschult werden sollen, auf Sprache, Grob- wie Feinmotorik geachtet sowie die Fähigkeit, Aufgaben zu erfassen.

Auch die Ausdauer, Konzentration sowie Wahrnehmung der Kinder spielen bei der Untersuchung eine Rolle. Die Vertreter des Gesundheitsamtes überprüfen zudem die Sinnesorgane. Es werden Seh- und Hörtests durchgeführt.

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