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Feuerwehr rückt nach Mischütz aus

Im Zschaitzer Ortsteil brannte es am Donnerstagmorgen im Keller. Angerückt waren vor allem Feuerwehrleute aus Döbeln. Eine Person wurde verletzt.

28 Feuerwehrleute mit acht Autos rückten zum Brand nach Mischütz bei Zschaitz-Ottewig aus.
28 Feuerwehrleute mit acht Autos rückten zum Brand nach Mischütz bei Zschaitz-Ottewig aus. © Erik-Holm Langhof

Zschaitz-Ottewig. Zu einem Brand im Zschaitzer Ortsteil Mischütz wurden am Donnerstagmorgen mehrere Feuerwehren sowie der Rettungsdienst gerufen. Vor Ort brannte es im Keller eines Einfamilienhauses.

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr Steffen Janasek mitteilt, erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren Döbeln, Beicha und Mochau gegen 9.30 Uhr. Unter Atemschutz suchten die Feuerwehrleute im Keller des Hauses in Mischütz nach dem Brand. "Wie sich herausstellte, brannte ein Öltank. Den löschten die Kameraden ab", so Janasek.

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Der Öltank war geschmolzen, weswegen das Heizöl auslief. Nach Angaben des Feuerwehr-Einsatzleiters lief das Öl jedoch in die vorgeschriebene Auffangwanne und verschmutzte dadurch nicht die Umwelt.

Trägt Handwerker Schuld an Öltank-Brand in Mischütz?

Insgesamt rückten acht Fahrzeuge mit mehr als 25 Feuerwehrleuten in den Zschaitzer Ortsteil aus. Auch die Döbelner Drehleiter war darunter. Gerettet werden musste jedoch niemand. Der Rettungsdienst brachte jedoch einen 46-jährigen Monteur mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.

Nach ersten Erkenntnissen hatte er im Haus Wartungsarbeiten an einer Heizungsanlage durchgeführt und kurzzeitig die Räumlichkeit verlassen, als es zum Brand kam.

Der Rettungsdienst musste eine leicht verletzte Person mit in ein Krankenhaus nehmen.
Der Rettungsdienst musste eine leicht verletzte Person mit in ein Krankenhaus nehmen. © Erik-Holm Langhof

Zur genauen Unfallursache ermittelt nun die Polizei. Sie nahm vor Ort die ersten Aussagen der Zeugen auf. Die Feuerwehr nutzte Lüfter und entqualmte die Innenräume. Eine Spezial-Firma wird sich nun den Öltank anschauen, um weitere Gefahren ausschließen zu können.

Wie hoch der Sachschaden ist, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Die Feuerwehren konnten knapp anderthalb Stunden nach Alarmierung ihren Einsatz beenden.`

Hinweis: Dieser Beitrag wurde um 13 Uhr mit den Informationen der Polizei aktualisiert.

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