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Kita Waldheim und Kiebitz ausgezeichnet

Die Einrichtungen in Kiebitz und Waldheim haben beim Kinder-Garten-Wettbewerb teilgenommen – und gewonnen.

30 Kitas wurden in diesem Jahr in der ersten Stufe des Kinder-Garten-Wettbewerbs ausgezeichnet. Darunter ist auch die Kita Kiebitz.
30 Kitas wurden in diesem Jahr in der ersten Stufe des Kinder-Garten-Wettbewerbs ausgezeichnet. Darunter ist auch die Kita Kiebitz. © Symbolfoto: Archiv/Dietmar Thomas

Knapp 60 Kindertagesstätten aus Sachsen haben beim diesjährigen Sächsischen Kinder-Garten-Wettbewerb teilgenommen. Die Hälfte von ihnen wurde nun in der ersten Runde prämiert – darunter die Kita „Haus Sonnenkinder“ im Ostrauer Ortsteil Kiebitz sowie die Kita „Schulbergstrolche“ in Waldheim. Bereits am Mittwoch wurden die Preisträger im Dresdener Hygienemuseum ausgezeichnet und durften ein Preisgeld von je 400 Euro mit nach Hause nehmen.

Kita Kiebitz "eigentlich durchgängig draußen"

Überzeugt haben die beiden Einrichtungen mit „natur- und bildungsnahen Kinder-Gärten“, die für und mit Kindern gestaltet wurden, so die Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung, die den Wettbewerb initiiert hat. Wie das vor Ort umgesetzt wird, ist ganz unterschiedlich.

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Im „Haus Sonnenkinder“ in Kiebitz wurde bereits vor geraumer Zeit ein großzügiger Garten hinter dem Kita-Gebäude gestaltet. Dieser teilt sich in verschiedene Spielbereiche auf, in denen die Kinder unterschiedliche Angebote finden.

„Wir sind mit den Kindern eigentlich durchgängig draußen“, erklärt Erzieherin Kati Staats, die das Konzept für die Kiebitzer Kita mitentwickelt hat. „Wir essen und spielen draußen, entdecken gemeinsam die Natur und forschen an einigen Stellen.“

Hoffnung auf die zweite Final-Runde

Dazu wurde der Garten von Zeit zu Zeit optimiert, beispielsweise mit einer Blühwiese oder einem Sonnensegel, um bei Regen etwas geschützt zu sein. Hinzu kommt, dass durch Unterstützung des Ortschaftsrates, der Eltern sowie einiger Sponsoren ein alter Zirkuswagen auf das Grundstück gebracht wurde, indem zukünftig Kinder experimentieren können. „Wir sind gerade dabei, den Wagen noch äußerlich und innerlich zu gestalten, um ihn hoffentlich nach dem Sommer freizugeben.“, sagt Kati Staats.

Mit dem Preisgeld von 400 Euro wolle die Kindertagesstätte nun eine „Matschstrecke“ anlegen, auf der sich die Kinder austoben können. Außerdem hofft die Erzieherin, dass die Kiebitzer Einrichtung in die zweite Runde des Wettbewerbs kommt, um noch einmal ein Preisgeld zu erhalten – dann in Höhe von 1.000 Euro.

Ein etwas anderes Konzept verfolgt die Kita „Schulbergstrolche“ in Waldheim. Wie Erzieherin Mireille Scharfenberg auf Anfrage mitteilt, gibt es in Waldheim bereits eine „Matschstrecke“, dafür wünscht sich die Einrichtung jedoch ein kleines Labyrinth mit Beerenbüschen, in dem die Kinder „die Vielfalt der Früchte kennenlernen kann“.

Crowdfunding-Aktion für Zirkuswagen geplant

Ein Teil des Preisgeldes soll nach ersten Überlegungen aber auch in eine Expertenmeinung fließen. „Uns wurde angeraten, eine Meinung von einer Natur- und Landschaftsplanerin einzuholen, um Erweiterungsmöglichkeiten abzusprechen“, so Mireille Scharfenberg.

Das große Ziel in Waldheim ist jedoch auch, ähnlich zu Kiebitz, ein Zirkuswagen, in dem experimentiert und geforscht werden kann. „Dort wollen wir demnächst auch eine Crowdfunding-Aktion starten, um genügend Geld zu sammeln“, sagt die Erzieherin.

Doch zuvor steht auch noch ein Insektenhotel auf der Liste von Mireille Scharfenberg und ihren beiden Kolleginnen Alexandra Ansorge und Tina Geißler.

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