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Konzert von Rechtsextremen in Frankenberg aufgelöst

Dabei stellten die Beamten die Identität von 44 Personen fest. Zudem gab es Anzeigen wegen Volksverhetzung und Beleidigung.

In Frankenberg haben Polizeibeamte ein rechtsextrimistisches konzert aufgelöst.
In Frankenberg haben Polizeibeamte ein rechtsextrimistisches konzert aufgelöst. ©  Symbolbild: dpa

Frankenberg. Am frühen Samstagabend haben Einsatzkräfte der Polizeidirektion (PD) Chemnitz ermittelt, dass auf einem Privatgelände an der Badstraße in Frankenberg eine rechtsextremistische Musikveranstaltung stattfinden soll.

Der Zugang zu diesem alten Gewerbegrundstück mit mehreren Gebäuden sei jedoch verschlossen gewesen. Ab etwa 19.30 Uhr sei auf dem Gelände, auf dem mehrere Pavillons aufgebaut waren, Musik abgespielt worden.

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Reichlich zwei Stunden später seien dann außerhalb des Geländes indizierte Liedtexte zu hören gewesen. „Wegen des Verdachts der Volksverhetzung wurde eine entsprechende Anzeige durch die eingesetzten Beamten gefertigt“, teilt Jana Ulbricht, Pressesprecherin der PD Chemnitz, mit.

Nach Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Chemnitz hätten sich die Einsatzkräfte nach dieser Feststellung auf das Privatgelände begeben und letztlich die Identität von 44 anwesenden Personen festgestellt. Den offensichtlichen Gästen der Veranstaltung sei ein Platzverweis ausgesprochen worden und sie mussten sich vom Ort entfernen.

Im Zuge der Identitätsfeststellung seien zwei weitere Strafanzeigen wegen Beleidigung sowie Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen worden. Zudem hätten die Beamten verschiedene Tonträger zur weiteren Prüfung sichergestellt.

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