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Döbeln

Silvester: Wenig Arbeit für Polizei und Feuerwehr

Die Polizei war mit mehr Leuten im Einsatz, hatte aber nicht viel zu tun. Die Feuerwehren hatten kleine Einsätze.

Vergleichsweise wenig Arbeit hatte die Polizei zu Silvester.
Vergleichsweise wenig Arbeit hatte die Polizei zu Silvester. © Archiv/Friso Gentsch/dpa (Symbolbild)

Region Döbeln. Das Böllerverbot hat für einen vergleichsweise ruhigen Jahreswechsel in der Region gesorgt – nicht nur, was die Geräuschkulisse betraf. Wie die Polizeidirektion Chemnitz mitteilte, waren mehr Polizisten als in vergangenen Jahren im Einsatz. Insgesamt sei der Jahreswechsel aus polizeilicher Sicht ruhiger abgelaufen als in den Vorjahren.

Im gesamten Bereich der Polizeidirektion, der neben dem Landkreis Mittelsachsen die Stadt Chemnitz und den Erzgebirgskreis umfasst, seien in der Silvesternacht rund 70 „anlassbezogene Sachverhalte“ der Polizei mitgeteilt worden. Dabei habe es sich zum überwiegenden Teil um Meldungen zu Ordnungsstörungen und Lärm gehandelt. Es wurden 18 Straftaten aktenkundig, wobei es sich in sieben Fällen um Sachbeschädigungen sowie in vier Fällen um Körperverletzungsdelikte handelte.

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Betrunkene Autofahrerin in Döbeln

Zudem seien mehr als 50 Verstöße gegen die Sächsische Corona-Schutzverordung und die erlassenen Allgemeinverfügungen angezeigt worden.

In Döbeln erwischten die Polizei eine angetrunkene Autofahrerin auf der Oschatzer Straße. Die 38-Jährige war kurz vor 4 Uhr mit 1,14 Promille mit ihrem VW unterwegs. Bei ihr wurde Blutentnahmen angeordnet und sie erhält eine Strafanzeige wegen des Verdachtes der Trunkenheit im Verkehr, so die Polizei.

Kleine Feuerwehreinsätze

Die Döbelner Feuerwehr meldet auf ihrer Facebookseite zwei Einsätze. Schon in der Nacht zum Donnerstag war auf der Oschatzer Straße eine Mülltonne in Flammen aufgegangen. Als die Feuerwehr kurz vor Mitternacht eintraf, musste sie nur noch die Restablöschung vornehmen. Am Silvestertag wurde die Feuerwehr gegen Mittag zur Albert-Schweitzer-Straße gerufen. Als Ursache der unklaren Rauchentwicklung entpuppte sich eine brennende Feuerwerksbatterie, die gelöscht wurde.

Die Ortsfeuerwehr Clennen musste in der Silvesternacht gegen 0.30 Uhr ausrücken. Wie der Leisniger Gemeindewehrleiter Bernd Starke sagte, war in Bockelwitz eine Hecke in Brand geraten, die schnell gelöscht werden konnte.

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