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Suizid in der JVA: „Hier ist etwas inszeniert worden“

Der Vater von Sophie Kutscher aus Hartha spricht über seine Trauer und Zweifel. Seine Tochter hat sich nach der Festnahme das Leben in der JVA Chemnitz genommen.

Von Sylvia Jentzsch
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Nach dem Suizid von Sophie Kutscher in der JVA Chemnitz standen vor ihrem Wohnhaus in Hartha Blumen, Kerzen und ein Kuscheltier. Nun zweifelt der Vater an den Behörden.
Nach dem Suizid von Sophie Kutscher in der JVA Chemnitz standen vor ihrem Wohnhaus in Hartha Blumen, Kerzen und ein Kuscheltier. Nun zweifelt der Vater an den Behörden. © Archiv/Erik-Holm Langhof

Hartha/Chemnitz. Die Ereignisse der letzten Wochen haben bei Jörg Kutscher sichtbare Spuren hinterlassen. Seine Haut ist grau, die Augen glänzen. Tränen fließen nicht, aber an der Stimme ist zu hören, wie nah er daran ist.

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