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Waldheimer Turm an die Kette gelegt

Die Juweliere Gudrun und Maik Popko haben erneut ein Schmuckstück mit einem Waldheimer Motiv kreiert. Das gibt es in drei Varianten.

Die Waldheimer Juweliere Gudrun und Maik Popko haben einen Kettenanhänger mit dem Motiv des Wachbergturms kreiert. Das gibt es erstmals auch als Pin für das Herren-Sakko.
Die Waldheimer Juweliere Gudrun und Maik Popko haben einen Kettenanhänger mit dem Motiv des Wachbergturms kreiert. Das gibt es erstmals auch als Pin für das Herren-Sakko. © Dietmar Thomas

Waldheim. Schon bevor die Waldheimer wussten, welches Motiv der diesjährige Kettenanhänger haben wird, fragten viele bei Gudrun Popko nach. „Aber ich habe diesmal keine Bestellungen angenommen“, so die Juwelierin.

Zum zweiten Mal hat sie mit ihrem Mann Maik nach einem Motiv gesucht, das typisch für Waldheim ist, sich aber auch gut im Miniformat darstellen lässt. Am Sonnabend lüfteten beide das gut gehütete Geheimnis. Nach dem Rathaus im vergangenen Jahr wurde diesmal der Wachbergturm in 3D-Optik filigran in einen Ring gefasst. „Wir haben lange überlegt und mit Heimatforschern gesprochen. Und die Jahreszahl 2021 passte genau auf den Wachbergturm. Denn der wird im kommenden Jahr 150 Jahre alt“, so Gudrun Popko.

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Das Motiv gibt es in drei Varianten, deren Anzahl limitiert ist. Zwei sind runde Kettenanhänger. Jeweils 25 bestehen aus Silber oder haben in Teilen eine Rosé-Vergoldung. „Diesmal haben wir noch eins draufgesetzt, weil die Männer immer benachteiligt sind“, meint Gudrun Popko lächelnd. Für die Herren wurde ein Pin fürs Revers am Sakko angefertigt. 20 Stück waren davon vorrätig. Alle Schmuckstücke haben einen Durchmesser von zwei Zentimetern und werden in einer Geschenkbox angeboten.

Gudrun und Maik Popko haben den Wachbergturm als Motiv gewählt, weil dieser im kommenden Jahr 150 Jahre alt wird.
Gudrun und Maik Popko haben den Wachbergturm als Motiv gewählt, weil dieser im kommenden Jahr 150 Jahre alt wird. © Dietmar Thomas

Spende für die 825-Jahrfeier von Waldheim

Angefertigt wurden die Kettenanhänger und Pins in der Manufaktur Silberkunstwerke. „Nach einem Foto wurden dort Skizzen und anschließend entsprechende Formen hergestellt und die Schmuckstücke gegossen“, erklärt die Juwelierin.

Den Preis vom vergangenen Jahr kann sie allerdings nicht ganz halten. „Die Rohstoffe sind teurer geworden“, begründet sie. Der silberne Kettenanhänger und der Pin kosten jeweils 89 Euro und der Anhänger mit Rosé-Vergoldung 115 Euro.

Aber auch diesmal fließt nur ein ganz geringer Teil der Einnahmen in die Kasse von Popkos. „Wir werden, wie im vergangenen Jahr, wieder 825 Euro an die Stadt spenden.“ Damit wollen die Juweliere einen Beitrag zur 825-Jahrfeier leisten, die für 2023 in Waldheim geplant ist.

Auch für das kommende Jahr haben die beiden schon wieder erste Ideen. Denn, so denken sie, das Schmuckstück mit Waldheim-Motiv könnte zur Tradition und zum Sammelobjekt werden. „Wir hoffen, die Waldheimer fühlen sich damit mit der Stadt verbunden.“

Schlange stehen für ein besonderes Geschenk

Im vergangenen Jahr war die limitierte Auflage von 50 Kettenanhängern bereits nach zwei Tagen ausverkauft. Die Versuchung, Anhänger mit dem Motiv des Rathauses nachzubestellen, war groß. „Aber wenn etwas limitiert ist, sollte es auch so bleiben“, meinte Gudrun Popko damals und hält sich auch weiter daran.

Die meisten Kettenanhänger wurden 2019 als Geschenke für erwachsene Kinder gekauft, die aus Waldheim weggezogen sind und damit an ihre Heimatstadt erinnert werden sollen. Die weiteste Reise trat ein Anhänger deshalb nach Australien an.

In diesem Jahr bildete sich beim Verkaufsstart eine Schlange vor dem Geschäft. Bis zum Samstagabend gingen bereits mehr als die Hälfte der Kettenanhänger über den Ladentisch. „Die Rosé-Vergoldung kam bei den Kunden besonders gut an“, sagte Maik Popko. Von dieser Variante blieb nur ein ganz kleiner Rest, der ab Montag noch zur Verfügung steht. Einige Kunden kauften diesmal gleich zwei Anhänger – einen für sich selbst und einen zum Verschenken.

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