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Finanzspritze für den „Zwischenstopp“ in Bockelwitz

Die Firma Elektro-Fleckeisen hatte dreifachen Grund zum Feiern. Das hat sich ausgezahlt. Die Diakonie profitiert davon.

Der Inhaber von Elektro-Fleckeisen Markus Haupt (rechts) und Frank Fleckeisen übergeben dem Geschäftsführer der Diakonie Döbeln Thomas Richter die Spende in Höhe von 1.000 Euro.
Der Inhaber von Elektro-Fleckeisen Markus Haupt (rechts) und Frank Fleckeisen übergeben dem Geschäftsführer der Diakonie Döbeln Thomas Richter die Spende in Höhe von 1.000 Euro. © Dietmar Thomas

Westewitz. Statt Blumen, Wein und anderen Geschenken hat die Firma Elektro-Fleckeisen aus Westewitz zur großen Feier im Wasserkraftwerk in Mittweida Geld gewünscht – nicht für sich, sondern für die Unterstützung eines sozialen Projektes.

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Drei Gründe hatten die Westewitzer, um zu feiern. Das Unternehmen gibt es nun seit 30 Jahren, der Gründer Frank Fleckeisen hatte einen bedeutenden Geburtstag und auch mit der Geschäftsübergabe hat es geklappt. Seit Beginn dieses Jahres ist Markus Haupt der Inhaber von Elektro-Fleckeisen (Sächsische.de berichtete). Und es hat sich gelohnt.

Mehr als 800 Euro haben die Gäste in die Spendenbox der Diakonie Döbeln gesteckt. Damit es eine runde Summe wird, hat das Unternehmen den Betrag auf 1.000 Euro aufgestockt und sie nun dem Geschäftsführer der Diakonie Thomas Richter übergeben.

Fünf Jahre Wohnprojekt

„Ich freue mich sehr, über diese Spende. Wir sind bei unseren Projekten auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Für den Zwischenstopp in Bockelwitz benötigen wir jährlich etwa 6.000 Euro Eigenmittel. Und da hilft uns diese Spende enorm“, sagte Richter.

Die Diakonie Döbeln und Elektro-Fleckeisen würden schon seit einigen Jahren gut zusammenarbeiten. Dass das Unternehmen im Zusammenhang mit der Feier auch an die Diakonie gedacht habe, empfindet Richter als eine Wertschätzung.

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Im November dieses Jahres gibt es das Wohnprojekt „Zwischenstopp“ fünf Jahre. Bei diesem von der Diakonie getragenen und von vielen Partnern unterstützten Projekt werden Männer in einer für sie schwierigen Zeit begleitet.

Die Betroffenen haben eine Entziehung (Drogen oder Alkohol) hinter sich und warten auf einen Platz in der Langzeittherapie beziehungsweise Reha. Manche kommen auch nach dieser zurück, weil sie einen Anlaufpunkt benötigen.

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