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Döbeln

Wo das Löschwasser fehlt

In zwei Döbelner Ortsteilen gibt es Probleme mit der Wasserversorgung. Dafür bahnt sich eine Lösung an.

Der Feuerwehr muss genügend Löschwasser zu Verfügung stehen. In Neudorf und Mannsdorf sieht es damit nicht so gut aus.
Der Feuerwehr muss genügend Löschwasser zu Verfügung stehen. In Neudorf und Mannsdorf sieht es damit nicht so gut aus. © dpa-Zentralbild

Döbeln. Löschteich oder Zisterne? Das ist die Frage, die sich für Mannsdorf und Neudorf stellt, wenn es um die Versorgung mit Löschwasser geht. Ein Löschwasserteich komme nicht infrage. Der sei zu teuer und es entstünden zudem Folgekosten, erklärte der Ebersbacher Ortsvorsteher Jürgen Müller den Ortschaftsräten im Zusammenhang mit der Vorbereitung des Brandschutzbedarfsplanes der Stadt Döbeln. Ein Grundstückseigentümer habe sich jetzt bereiterklärt, Land zu verkaufen. Auf dem könne eine Zisterne gebaut werden.

Die Veolia habe dem Ortsteil auch ein faltbares Kissen angeboten, das bis zu 100.000 Liter Wasser fasst. Aber auch das werde abgelehnt. Zum einen erhalte die Stadt für die Anschaffung kein Fördergeld. Zum anderen passe ein solches Kissen weniger gut in die Landschaft als eine versenkbare Zisterne.

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Befüllung in der Nacht

Zudem sollen einige Hydranten aufgestellt werden. Die dienten aber nur zum Befüllen der Zisterne. Und das soll überwiegend in den Nachtstunden zwischen 2 und 4 Uhr erfolgen, wenn in den Dörfern die Wasserabnahme durch die Bevölkerung gegen Null tendiert. Denn in beiden Orten gebe es extreme Probleme mit dem Wasser.

In Ebersbach sei der Bau einer neuen Wasserleitung durch die Veolia vorgesehen. Damit werde der Druck erhöht, der dann für die Löschwasserversorgung in ganz Ebersbach ausreichend sei. Insgesamt seien im Döbelner Haushalt 100.000 Euro für Löschwasserentnahmestellen eingeplant, erklärt der Ortsvorsteher.

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