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Döbeln

Neue Lego-Ausstellung in Waldheim

Der Erfolg soll wiederholt werden. Aber das Programm für 2021 bietet noch viel mehr.

In den Sommerferien begeisterte die Waldheimer Steinchenbande (im Bild von links: Marcel Ressel und Lukas Eschler) mit ihrer Lego-Ausstellung im Stadt- und Museumshaus Waldheim. Für das kommende Jahr ist wieder eine Lego-Schau geplant.
In den Sommerferien begeisterte die Waldheimer Steinchenbande (im Bild von links: Marcel Ressel und Lukas Eschler) mit ihrer Lego-Ausstellung im Stadt- und Museumshaus Waldheim. Für das kommende Jahr ist wieder eine Lego-Schau geplant. © Dietmar Thomas

Waldheim. Der Flyer des Stadt- und Museumshauses für das kommende Jahr liegt druckfrisch vor. Obwohl wegen der Corona-Pandemie gerade wieder viele Veranstaltungen mit einem Fragezeichen versehen sind, hat die Mannschaft mit Unterstützung der François Maher Presley-Stiftung für Kunst- und Kultur ein breitgefächertes Programm auf aufgestellt.

Es reicht von Sonderausstellungen über Sonderführungen bis hin zu Ferienangeboten und museumspädagogischen Angeboten für die Kleinsten. Was die Besucher besonders freuen wird: Nach dem großen Erfolg der Lego-Ausstellung im zurückliegenden Sommer durch die Waldheimer Steinchenbande, wird es eine solche auch im kommenden Jahr geben. 

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„Die Legobastler arbeiten derzeit schon eifrig an den Vorbereitungen“, sagte Patricia Hölzel vom Stadt- und Museumshaus. Denn in der Ausstellung, die mit Beginn der Winterferien am 8. Februar eröffnet wird, sollen viele neue Exponate zu sehen sein.

Gegen das Vergessen

„Gegen das Vergessen“ richtet sich eine Wanderausstellung, die am 28. März eröffnet wird. Sie steht unter der Schirmherrschaft vonMittelsachsens Landrat Matthias Damm. Parallel dazu ist eine Ausstellung zur „Euthanasie in Sachsen“ im Kabinett zu sehen, in der es auch viele Informationen im Zusammenhang mit dem Thema und Waldheim geben wird, erklärt Patricia Hölzel. „Wir werden in dieser Zeit auch verstärkt die Schulen  einbeziehen und bei zwei Sonderführungen aufklären“, so die Museums-Mitarbeiterin.

Besonders freut sich Patricia Hölzel auch auf die Sonderausstellung „Der Puma und das Pumpenbübchen“. Dabei werden nicht nur Werke der Waldheimer Bildhauerin Irmgard Biernath gezeigt, „sondern wir organisieren dazu auch museumspädagogische Projekte in Zusammenarbeit mit den Schulen.“

Ausstellung zur Kinogeschichte

Mit „Kurioses aus dem Fundus“ ist eine Ausstellung zur Waldheimer Kinogeschichte überschrieben. Dabei sollen Erinnerungen an die beiden ehemaligen Waldheimer Kinos geweckt werden. Auf Wunsch vieler Besucher hat das Team um Leiterin Barbara Hengst beliebte Themen aus der Reihe „Geschichte(n) im Museumshaus“ erneut aufgelegt.

 So besucht unter anderem im Juni Gräfin Cosel alias Birgit Lehmann das Haus und berichtet über die „Gräfin und ihren Leibarzt“. Thomas Mielenz erzählt im Dezember „Biergeschichten“. Bereits im Februar bringt Bert Lochmann „Kurioses aus der Weltgeschichte“ zutage.

Besucher haben die Treue gehalten

Wegen der Corona-Pandemie seien die Planungen in diesem Jahr schwieriger gewesen als sonst, so Patricia Hölzel. „Wir setzen daher auf kleine Angebote, bei denen wir wissen, dass sie beliebt sind.“ Froh ist das Team des Museums darüber, dass die Besucher nach dem Lockdown dem Museum die Treue gehalten haben. 

Trotz der Einschränkungen durch die Hygieneregeln seien viele Besucher zu den Veranstaltungen gekommen. „Die Ausstellung zur Textilfabrik Max Schade zum Beispiel haben schon sehr viele Besucher angeschaut“. Auch die Führung „Weiber im Gefängnis“ sei komplett ausgebucht gewesen.

Wegen der Corona-Pandemie musste jetzt die für den 29. Oktober geplante Veranstaltung „Lieber gut gesündigt als schlecht gelebt“ mit Norbert Hein als Casanova abgesagt werden. „Wir hoffen aber, dass wir diesen Abend nachholen können.“

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