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Philipp Hartewig will an die FDP-Landesspitze

Der Freiberger bewirbt sich als Generalsekretär. Damit wäre der Jurist seit 1990 der Jüngste in dieser Funktion.

Von Cathrin Reichelt
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Philipp Hartewig, Mitglied des Bundestages, kandidiert für das Amt des Generalsekretärs der Sachsen-FDP.
Philipp Hartewig, Mitglied des Bundestages, kandidiert für das Amt des Generalsekretärs der Sachsen-FDP. © Dietmar Thomas

Döbeln. Beim Landesparteitag der FDP am Sonnabend in Döbeln wird es Veränderungen an der Spitze des Landesverbandes geben. Frank Müller-Rosentritt wird nicht wieder für das Amt des Landesvorsitzenden kandidieren. Er wolle sich auf seine Arbeit im Bundestag und dort speziell im Bereich Außenpolitik sowie im Chemnitzer Stadtrat konzentrieren.

Für die Funktion der Landesvorsitzenden kandidiert Anita Maaß, Bürgermeisterin von Lommatzsch. Außerdem stellt sich Philipp Hartewig der Wahl zum Generalsekretär. Erst vor wenigen Wochen war er einer von zwei Direktkandidaten des Wahlkreises 161 Mittelsachsen, die in den Bundestag gewählt wurden. Der 27-Jährige ist das jüngste Mitglied der FDP-Fraktion.

Vom Inhalt zur Strategie

Sein politischer Weg begann im Jahr 2010 bei den Jungen Liberalen. Wenig später trat er auch der FDP bei. Von 2015 bis 2018 war er Landesvorsitzender der Jungliberalen Aktion Sachsen. Seit 2015 ist er Mitglied des Landesvorstandes der FDP Sachsen.

Seit 2019 hat er dort das Amt des stellvertretenden Landesvorsitzenden inne. Und nun kandidiert der Jurist für den Posten des Generalsekretärs des Landesverbandes Sachsen der FDP. Wird er gewählt, wäre er seit 1990 der Jüngste in dieser Funktion.

Hartewig sieht dies aber lediglich als Wechsel in eine andere Position. Um die inhaltliche Arbeit habe er sich bisher bereits gekümmert. Jetzt komme das Strategische hinzu. „Wir müssen präsenter werden“, sagt Hartewig.

Das sei mit Veranstaltungen und der Vernetzung der kommunalen Mandatsträger zu erreichen. Auch die Wahrnehmbarkeit der FDP in der Landespolitik wolle Hartewig nach seiner Wahl verbessern.