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Schöner Zusteigen in Leisnig

Leisnigs Bahnhof bekommt ein Stück seines alten Flairs zurück. Das ist Corona zu verdanken.

Zu den Gleisen führt in Leisnig eine Unterführung. Die einst sehenswerte Überdachung kann die Bahn jetzt herrichten lassen. Dafür gibt es Geld vom Bund.
Zu den Gleisen führt in Leisnig eine Unterführung. Die einst sehenswerte Überdachung kann die Bahn jetzt herrichten lassen. Dafür gibt es Geld vom Bund. © Dietmar Thomas

Leisnig. Eine Unterführung lässt Zugreisende auf dem Leisniger Bahnhof sicher von Gleis 2 zum Ausgang des Geländes gelangen. Über den Treppen gibt es einen Überbau aus Holz und früher auch Glas. Der wird jetzt nach Vorgaben des Denkmalschutzes saniert.

 Das hatten sich Bürgermeister Tobias Goth (CDU) und die Stadträte schon lange gewünscht. Vor allem, nachdem die Schmierereien in der Unterführung – jahrelang ein Ärgernis – beseitigt und die Wände von Sprayer Frank Schäfer neu gestaltet worden waren. 

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Das Geld dafür kann die Bahn erst jetzt einsetzen, nachdem die Bundesregierung ein Konjunkturpaket zur Stärkung der Wirtschaft und Bekämpfung der Corona-Folgen beschlossen hat.

Aus diesem Paket gibt es Geld für 167 Bahnhöfe in Deutschland. In Sachsen profitieren 15. Neben Freiberg, Pirna und Leipzig ist das auch Leisnig, wo die Deutsche Bahn (DB) 115.000 Euro für die Verbesserung der Aufenthaltsqualität ausgeben kann. 

Ab Ende November in alter Schönheit

„In diesen Tagen haben die Bauarbeiten an den Einhausungen über den Treppen der Personenunterführung des Bahnhofes Leisnig begonnen“, teilt Bahnsprecher Jörg Böhnisch mit. „Ende November erstrahlen diese Einhausungen dann wieder in alter Schönheit“, stellt Christian Schulz, Leiter des Bahnhofsmanagements Leipzig, in Aussicht.

Schulz freut sich über den Bundeszuschuss, der nicht nur der regionalen Wirtschaft, sondern auch den Reisenden zugute kommt. „So können wir schnell sichtbare Verbesserungen in den Bahnhöfen erreichen, damit sich unsere Reisenden wohler fühlen“, sagt er.

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Der Bahnbetrieb werde durch die Sanierungen nicht beeinträchtigt. Allerdings seien zeitweilige Belästigungen durch Lärm und Staub nicht zu vermeiden, heißt es in einer Mitteilung der DB AG. (DA/sig)

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