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Mehrfamilienhäuser fürs Walduferviertel

Die Sparkasse Döbeln hat das Areal gekauft. Entstehen sollen dort knapp 60 Eigenheime. Interessenten wollen noch mehr.

Auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik in Döbeln sollen in den kommenden Jahren bis zu 60 Eigenheime entstehen. Die Sparkasse plant zudem entlang der Zuckerfabrikstraße den Bau von vier Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 28 Wohneinheiten.
Auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik in Döbeln sollen in den kommenden Jahren bis zu 60 Eigenheime entstehen. Die Sparkasse plant zudem entlang der Zuckerfabrikstraße den Bau von vier Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 28 Wohneinheiten. © Dietmar Thomas

Döbeln. Voraussichtlich ab 2022 können die neuen, modern gestalteten Drei- bis Vier-Raum-Wohnungen an der Zuckerfabrikstraße in Döbeln bezogen werden. Vier Mehrfamilienhäuser mit 28 Wohneinheiten werden dort entstehen. So sehen es die aktuellen Planungen der Kreissparkasse Döbeln für das Wohngebiet Walduferviertel vor. 

Auch 60 Eigenheimstandorte sollen auf der rund 70.000 Quadratmeter großen Fläche entstehen. Im kommenden Jahr werde die Erschließung beginnen, so Thomas Gogolla, Direktor der Sparkasse Döbeln und Mitglied des Vorstandes.

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So sollen die vier Mehrfamilienhäuser im Walduferviertel in Döbeln aussehen. Errichtet werden sie an der Zuckerfabrikstraße.
So sollen die vier Mehrfamilienhäuser im Walduferviertel in Döbeln aussehen. Errichtet werden sie an der Zuckerfabrikstraße. © Liebold Architekten & Ing.

Schon Interessenten für Baugrundstücke

Ursprünglich waren an dem Standort um die 70 Eigenheime geplant. Doch die Sparkasse als Grundstückseigentümerin hat noch einmal umgeplant. Hintergrund sind die Anfragen von Interessenten, die vor allem bei der Messe Haus in Dresden an die Sparkasse herangetreten sind. „Es gibt viele Leute, die kein Grundstück bewirtschaften wollen und gehobenen Wohnkomfort suchen“, so Thomas Gogolla. Da gebe es in der Region nicht viele Angebote.

Zudem seien auch Anregungen von Unternehmen und Behörden, wie zum Beispiel dem Landesrechnungshof, gekommen, ergänzt Uwe Krahl, Vorstand der Sparkasse. Auch hätten ältere Leute Bedarf angemeldet, die ihre Immobilien an die Kinder weitergeben, aber in Zukunft nicht auf einen gewissen Komfort verzichten wollen. „Diese Erkenntnisse haben wir aus der Messe gewonnen“, sagt Gogolla. Schon jetzt gebe es Interessenten für die Standorte, sagt Krahl. Sowohl für die Wohnungen als auch für die Grundstücke.

Doch vor 2022 werden die Wohnungen nicht bezogen werden können, meint Gogolla. Vorgesehen ist, alle vier Objekte in einem Zug hochzuziehen. Für die Fahrzeuge der Mieter sind zudem Stellflächen an den Häusern geplant. Garagen sollen vorerst nicht errichtet werden. Die Planungen sollen 2020 abgeschlossen werden, 2021 erfolgt die öffentliche Auslegung. 

Trotz der Lage in unmittelbarer Nähe zur Freiberger Mulde brauchen die Bauherren und zukünftigen Mieter keine Angst vor einer erneuten Flut haben. Das Gebiet liege nicht im Überflutungsbereich und sei auch 2002 vom Hochwasser nicht betroffen gewesen, führt Gogolla aus.

Sparkasse sucht noch Grundstücke

Bei dem Wohngebiet Walduferviertel in Döbeln soll es nicht bleiben. In Leisnig hat die Sparkasse den sogenannten Ochsengrund erworben. In dem auch als Eichbergblick bezeichneten Wohngebiet sollen einmal 13 Eigenheimstandorte zur Verfügung stehen. Voraussichtlich im kommenden Jahr sollen diese ausgewiesen werden, erklärt Gogolla.  „Wir haben auch mit den anderen Kommunen im Einzugsbereich gesprochen und versuchen, weitere Grundstücke in die Planungen aufzunehmen“, so der Vorstand.

In den vergangenen Jahren hat die Sparkasse bereits in Döbeln Erfahrungen mit den Baugebieten an der Sörmitzer Au sowie an den Sonnenterrassen gesammelt. „Die Sörmitzer Au ist final verkauft“, sagt Jürgen Kolbe, Leiter Vertriebsmanagement. An den Sonnenterrassen in Döbeln gebe es nur noch wenige freie Plätze. „Der Bedarf nach Eigenheimstandorten in Döbeln ist also da“, schließt Kolbe.

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