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Dresden braucht ein Wachstumskonzept

Denni Klein über das Wachstum Dresdens.

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Was für eine gute Nachricht: In Dresden werden nicht nur die meisten Kinder geboren, sondern die Stadt ist auch immer attraktiver für Fachkräfte und Familien, die hier bleiben oder noch herkommen. 550000 Einwohner ist eine stolze Prognose. Dass diese binnen eines Jahres um gut 20000 Einwohner nach oben korrigiert wird, zeigt vor allem: Dresden ist noch nicht auf diesen Trend vorbereitet. Es braucht ein Wachstumskonzept, das Antworten liefert auf die mit dem Zuwachs verbundenen Fragen. Wo sollen die Dresdner wohnen, aufwachsen, lernen und arbeiten? Wie sind sie mobil, wo kommt ihre Energie her und wo erholen sie sich? Es reicht nicht länger, Entwicklungspläne für einzelne Bereiche aufzustellen. Diese müssen in einem Konzept münden. Fachkräfte, Lebensqualität und moderate Kosten sind die wichtigsten Standortvorteile. Deren Sicherung muss Priorität haben. Das heißt aber auch: Man muss sagen, was nicht geht. Das wird für die Stadträte die größte Herausforderung und zugleich ihre wichtigste Aufgabe.