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Dresden hat die wenigsten Schulden

Deutschlandweit liegt die Pro-Kopf-Verschuldung in kreisfreien Städten wesentlich höher.  

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Dresden ist im bundesweiten Vergleich die am wenigsten verschuldete kreisfreie Stadt in Deutschland. In der sächsischen Landeshauptstadt entfielen Ende vergangenen Jahres auf jeden Einwohner rechnerisch 1.478 Euro kommunale Schulden, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

Zum Vergleich: Darmstadt (Hessen) führt mit 14.581 Euro pro Kopf die Liste der am meisten verschuldeten kreisfreien Städte in Deutschland an. Im Durchschnitt lag die Pro-Kopf-Verschuldung der kreisfreien Städte Ende 2017 bei 5.437 Euro. Damit liegen auch Chemnitz (3.556 Euro) und Leipzig (3.600 Euro) unter dem bundesweiten Schnitt.

Auch die sächsischen Kommunen schnitten im bundesweiten Schulden- Vergleich überdurchschnittlich gut ab: Laut Statistik lagen die Pro-Kopf-Schulden in Sachsen bei 2.567 Euro - noch weniger waren es nur in Bayern (2.378 Euro).

Insgesamt standen Deutschlands Kommunen Ende 2017 mit 269,2 Milliarden Euro in der Kreide. Dies entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 3.519 Euro. Ein Jahr zuvor waren es noch 267,4 Milliarden Euro (3.509 Euro). Ein Vergleich ist laut Statistikern jedoch nur eingeschränkt möglich, da dieses Mal in einigen Bundesländern ausgegliederte Einheiten von Kommunen besser erfasst wurden. (dpa)