Merken

Wo es sich lohnt, am Wochenende vorbeizuschauen

Sieben Tipps für die Freizeit von der Reisemesse über einen Winterlauf bis hin zum Zahl-doch-was-du-willst-Tag.

 2 Min.
Teilen
Folgen
NEU!
© Reisemesse

Dresden. Ob die unberührte Natur Skandinaviens oder die sonnenverwöhnten Strände Gran Canarias: Der Sommerurlaub ist die schönste Zeit des Jahres. Jetzt im Januar gehen bei den Reiseveranstaltern die meisten Buchungen ein. Wer sich bisher nicht entscheiden konnte, wohin die Reise gehen soll, kann sich am Wochenende auf der Dresdner Reisemesse inspirieren lassen. Schwerpunkte bilden die Alpen und Reisen innerhalb Deutschlands. Immerhin entscheidet sich rund ein Drittel der Deutschen für Ferien zwischen der Ostsee und Bayern. Wer Zelt oder Wohnmobil einem Hotelzimmer vorzieht, wird ebenfalls fündig. In der Halle 1 dreht sich alles rund um Caravaning und Camping. Den steigenden Buchungszahlen für osteuropäische Länder trägt die Messe ebenso Rechnung. Unter dem Motto „Go East“ präsentieren etwa 70 Aussteller, was man zwischen Polen und Georgien alles erleben kann. Auch über entferntere Reiseziele wie China, Nepal, die USA oder Indien können sich die Besucher informieren. Aktivurlaub-Liebhaber, die gern in kleineren Gruppen verreisen, sind bei den Schulz Aktiv-Reisetagen in der Börse genau richtig. Abgerundet wird das Programm mit Beiträgen auf der Bühne und Filmen in den Urlaubskinos. Mit über 400 Ausstellern ist die Reisemesse selbst ausgebucht. (SZ)

Geöffnet ist die Messe im Dresdner Ostragehege von Freitag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 6,50 Euro, für Kinder unter 15 Jahren ist der Eintritt frei. Am Freitag gibt es ein Seniorenticket für 6 Euro.

Eine ausführliche Liste mit Veranstaltungstipps finden Sie hier


... und sechs weitere ausgewählte Empfehlungen

Sebnitz. Der beliebte Wuchterlauf startet am Sonnabend, 10 Uhr, als Crosslauf am Skiheim Räumicht. Leider reicht die Schneeauflage an vielen Stellen der Strecke durch den Sebnitzer Wald nicht für einen Skilanglauf-Wettkampf aus. Kurzentschlossene können sich am Wettkampftag ab 8 Uhr im Organisations-Büro auf dem Gelände des Erholungszentrums Kiez anmelden.

26. Januar, ab 10 Uhr, Wuchterlauf im Gebiet des Sebnitzer Waldes

Moritzburg. Für Samstag, den 26. Januar, lädt der Verein Muse im Fasanengarten e. V. von 14 bis 18 Uhr zu einer kleinen winterlichen Veranstaltung nach Moritzburg ein, um die schöne Seite dieser Jahreszeit zu feiern. Der Saison entsprechend erwarten die Besucher wärmender Glühwein und deftig Gegrilltes an der stimmungsvoll illuminierten Hofküche. Zur Eröffnung um 14 Uhr spielen Jagdhornbläser, gegen 17.30 Uhr zeigt die TNT Fire Crew eine funkensprühende Performance und später am Abend kann sich das Publikum durch Carinha, die bekannte Interpretin der Titelmusik des Märchenfilmklassikers „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, musikalisch verzaubern lassen. Auf vielfachen Wunsch der Besucher wird noch einmal die ungewöhnliche Geschichte des Labrador-Eskimos George Niagungitok erzählt. Im Marcolinihaus gibt es Klaviermusik zum Auf- und Erwärmen.

Der Eintritt ist frei. Bei Regen oder extremem Schnellfall muss die Veranstaltung leider ausfallen.

Weinböhla. Herbert Köfer präsentiert am Sonnabend, 16 Uhr, das Programm „Das Blaue Fenster“ – Geschichte(n) rund ums Fernsehen – im Weinböhlaer Zentralgasthof. Mit Ausschnitten aus heiteren Stücken erinnert der Schauspieler an unvergessene Kollegen wie Ingeborg Krabbe, Rolf Herricht u. a. Begleitet wird er von den Showzwillingen Claudia und Carmen (Saxofon, Volksmusik, Artistik). 

Karten ab 22 Euro unter 035243 56000

Dresden. Zahl-doch-was-Du-willst-Tag: Wer am Sonnabend dem Verkehrsmuseum einen Besuch abstatten möchte, kann erstmals selbst entscheiden, was ihm der Aufenthalt wert ist. Denn an diesem Tag gelten keine regulären Eintrittspreise, sondern es heißt: Zahl doch, was Du willst! Neu im Museum ist eine Attraktion für Kinder, die sogenannten „Mausstationen“, welche in den Dauerausstellungen zu finden sind.

Sa., 10 bis 18 Uhr, Verkehrsmuseum

Riesa. Sachsens bester Nachtflohmarkt mit jedes Mal weit über 150 Händlern und mehr als 3000 Besuchern öffnet sich am Samstag ab 15 bis 23 Uhr in der Sachsenarena. Das Angebot ist wieder interessant gemixt und bietet vom original bäuerlich-antiken Gebrauchsgegenstand bis zur wertvollen Silbermünze alles fürs Sammlerherz. Foto: Schröter

Eintritt: 2,50 Euro, Kinder bis 14 Jahre frei. www.nachtflohmaerkte.de

Görlitz. Bereits zum 5. Mal findet am Wochenende die Modelleisenbahnausstellung in der Görlitzer Kulturbrauerei statt. Mit einer Ausstellungsfläche von ca. 600 Quadratmetern zählt sie zwar nicht zu den ganz Großen, kann sich aber unter dem Motto „Klein aber Fein“ sehen lassen.

Vom Veranstalter, dem Modell Bahnhof Görlitz, konnten über 20 attraktive Anlagen organisiert werden. Aus Radebeul kommt eine N-Anlage mit Motiven der 20er- und 30er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Neben einer ins Detail gehenden Gestaltung der Bauten besticht die Anlage besonders durch die teilweise sich bewegenden Schiffe. So kann der Besucher die Beladung eines Fährschiffes beobachten.

Die in der Modellbahn-Szene bekannten Modellbahner aus Weimar zeigen erstmals ihre neu gestaltete große TT-Anlage, auf der sich neben Zügen auch Autos bewegen. Ebenfalls in der Nenngröße TT, aber mit Motiven der Muskauer Waldeisenbahn, begeistert die Anlage von Martin Hanisch. In das Amerika der 50er Jahre werden die Besucher beim Betrachten der Minenanlage der Up-Ice Company entführt. Die polnischen Freunde vom Klub „Polska Makieta Modulowa“ zeigen auf ihrer H0-Anlage Motive der polnischen Eisenbahnen. Besonders bei den kleinen Besuchern wird die auf der Bühne aufgebaute Gartenbahn der Görlitzer IG Gartenbahn Begeisterung auslösen.

Sa/So, jeweils 10 bis 18 Uhr, Kulturbrauerei Görlitz, Eintritt 5/3 Euro

1 / 6