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Zoo Dresden: Die Antilopen-Babys sind da

Seit sechs Tagen tollen die Jungtiere auf der Außenanlage. Warum man beide noch kaum unterscheiden kann.

Süß, nicht wahr? Aber wer ist hier wer? Das ist für das Laienauge kaum erkennbar.
Süß, nicht wahr? Aber wer ist hier wer? Das ist für das Laienauge kaum erkennbar. © PR/Zoo Dresden

Dresden. Am 24. September wurden die beiden Nilgauantilopen Chanti und Charkor im Dresdner Zoo geboren. Seit dem 30. Oktober können nun auch die Besucher die beiden Jungtiere bestaunen. 

Dass Mutter Priya, die seit 2016 im Zoo lebt, Zwillinge zur Welt brachte, ist nichts Außergewöhnliches. Denn im Gegensatz zu anderen Antilopenarten treten Zwillingsgeburten bei den Nilgauantilopen sehr häufig auf, wie Zoodirektor Karl-Heinz Ukena betont. 

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So klein bleiben die Tiere nicht lange.
So klein bleiben die Tiere nicht lange. © PR Zoo Dresden

Beide haben die ersten Lebenswochen gut überstanden. Sie seien fit, so Ukena. Doch wie ein Ei dem anderen werden sie sich schon bald nicht mehr gleichen. Denn beim Heranwachsen werden doch die Geschlechtsunterschiede zwischen Weibchen Chanti und Männchen Charkor sichtbar. 

"Bei den Nilgauantilopen haben die Männchen Hörner und sind schwerer und größer als die Weibchen. Außerdem haben sie ein dunkelgraues bis schwarzes Fell. Weibchen hingegen haben ein hellbraunes Fell und sind hornlos", so Ukena.  Ein ausgewachsenes Tier wiegt im Schnitt 300 Kilogramm. 

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Nilgauantilopen kommen aus Indien und Pakistan. In Bangladesch wurden sie hingegen bereits ausgerottet. Der Name „Nilgau“ bedeutet in der indischen Amtssprache Hindi „blaue Kuh“. (SZ/dkr)

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