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Dresden: Jüdisches Museum im Palais Oppenheim?

Die Gerchgroup, der das Areal der Lingnerstadt gehört, würde das Grundstück an der Bürgerwiese verkaufen. Könnte ein Jüdisches Museum einziehen?

Von Kay Haufe
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Das Palais Oppenheim wurde von Andreas Hummel mit seinem Büro Arte4D visualisiert.
Das Palais Oppenheim wurde von Andreas Hummel mit seinem Büro Arte4D visualisiert. © Visualisierung: Arte4D/A.Hummel

Dresden. In Dresden wird intensiv über ein Jüdisches Museum diskutiert. Zwei Standorte dafür sind im Gespräch. Neben dem Alten Leipziger Bahnhof könnte auch das Palais Oppenheim künftig die Heimstadt des Museums werden. Dafür müsste der Neorenaissancebau, der einst an der Bürgerwiese stand, wieder aufgebaut werden.

Er wurde im Februar 1945 von Bomben getroffen, nur seine Außenmauern blieben stehen. 1951 wurden sie abgerissen. Der Dresdner Semper-Club setzt sich intensiv für ein Wiedererstehen des Palais ein, immerhin ist es eine der bedeutendsten Bauten Gottfried Sempers in Dresden, die Vorbild für diese Stilrichtung in ganz Deutschland wurden.

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