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Radweg ins Dresdner Zentrum sicherer

Am Dresdner S-Bahnhof Industriegelände wurde ein Teilstück des Radwegs erhöht. Doch der Weg an der Königsbrücker Straße bleibt weiter gefährlich.

Ein kurzes Stück des Radweges an der Königsbrücker Straße bekam jetzt einen erhöhten Bord.
Ein kurzes Stück des Radweges an der Königsbrücker Straße bekam jetzt einen erhöhten Bord. © ADFC Dresden

Dresden. Der Weg mit dem Fahrrad von Hellerau, Klotzsche und Weixdorf in die Innenstadt entlang der Königsbrücker Straße ist für Radfahrer über lange Strecken alles andere als verkehrssicher. Seit voriger Woche hat die Stadt jedoch eine Gefahrenstelle entschärft. 

Am S-Bahnhof Industriegelände wurde am Auslauf der Eisenbahnbrücke der Radweg um rund 50 Meter verlängert. Durch den erhöhten Bord können Radfahrer nicht mehr wie bisher durch Autos an der Ampel bedrängt werden. 

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Der ADFC und die Arbeitsgruppe (AG) "nachhaltig mobil" im Dresdner Norden begrüßen die Verbesserung, doch dieser kleine Umbau reiche bei weitem nicht aus, heißt es in einer Pressemitteilung. Der weitere Verlauf ins Zentrum bleibe für Radfahrer gefährlich und sei nicht richtlinienkonform. Sie fordern, dass die vom Petitionsausschuss angenommene Petition dazu rasch umgesetzt und der durchgehende Radweg entlang der Königsbrücker Straße stadteinwärts bis zur Stauffenbergallee schnell gebaut wird. Pläne dafür gibt es bereits im Straßen- und Tiefbauamt.

Im Juni habe es ein Gespräch der AG "nachhaltig mobil" und des ADFC im Straßen- und Tiefbauamt gegeben, wo Pläne für die Königsbrücker  Straße besprochen wurden.  "Mittlerweile kann man sich die auch von uns bevorzugte Variante im Ratsinfosystem der Stadt ansehen", sagt Mathias Greuner von der AG. Diese sehen einen durchgehenden Radfahrstreifen von der Hermann-Mende bis zur Fabricestraße vor, außerdem gibt es Straßenaufweitungen auf Höhe der Einbiegungen an der Provianthof- und der Fabricestraße.

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"Wir sind sehr froh, dass die Sicherheit des Radverkehrs auf diesem Stück der Königsbrücker Straße endlich verbessert wird", sagt Edwin Seifert, der Geschäftsführer des ADFC Dresden. Das nötige Geld werde wohl im neuen Doppelhaushalt der Stadt eingestellt. "Bleibt zu hoffen, dass das Projekt nicht kurz vor knapp noch Haushaltskürzungen zum Opfer fällt und die Bauarbeiten dann auch wirklich, wie in Aussicht gestellt, im ersten Halbjahr 2021 über die Bühne gehen." Wichtig sei auch, dass die Landesdirektion – zuständig wegen des Bundesstraßen-Status der Königsbrücker – dem Radweg keine Steine in den Weg legt.

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