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Dresdner Conrad-Filiale schließt

Nicht nur der Elektronikhändler muss aus dem Gebäude am Friedrich-List-Platz ausziehen. Es wird bis 2024 umgebaut.

Die Dresdner Conrad-Filiale soll im November geschlossen werden. Dann wird das gesamte Gebäude umgebaut.
Die Dresdner Conrad-Filiale soll im November geschlossen werden. Dann wird das gesamte Gebäude umgebaut. © Christian Juppe

Dresden. Der Elektronikhändler Conrad will seine Dresdner Filiale hinter dem Hauptbahnhof schließen. Seit 1997 verkauft der Elektronikspezialist dort Technikprodukte. Doch Mitte November soll Schluss sein.

Der komplette Gebäudekomplex am Friedrich-List-Platz 2 werde in den kommenden Jahren umgewandelt, sodass die Filiale nicht in den Räumlichkeiten bleiben kann, sagt Conrad-Pressesprecherin Christina Bauroth. Bis zum voraussichtlich letzten Verkaufstag Mitte November 2021 habe die Filiale wie gewohnt geöffnet, vorausgesetzt, dass der Einzelhandel generell geöffnet sein darf. Wie viele Mitarbeiter damit in Dresden ihren Job verlieren, ließ die Pressesprecherin unbeantwortet.

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Conrad hat bereits mehrere Filialen in Deutschland geschlossen, darunter in Saarbrücken, Mainz und München, zum Jahresende auch eine in Nürnberg. Das Unternehmen befinde sich derzeit in einem Transformationsprozess hin zu einer Handelsplattform für technischen Betriebsbedarf. Der Fokus werde besonders auf Geschäftsbeziehungen mit anderen Firmen gelegt, sogenannte B2B-Kunden, sagt Bauroth. Dennoch wolle man den stationären Handel nicht aus den Augen verlieren. Deshalb suche man auch in Sachsen nach geeigneten Flächen.

Der Gebäudeeigentümer des City Centers am Friedrich-List-Platz ist die SachsenEnergie.

Für die Dauer der Sanierungs- und Umbauarbeiten ab Mitte 2021 müssten alle Mieter des Dresdner City Centers den Standort verlassen, sagt Pressesprecherin Viola Martin-Mönnich. "Wir haben allen Mietern angeboten, dass sie nach den Baumaßnahmen, die voraussichtlich bis Anfang 2024 dauern, gern zurückkehren können und für diese Zeit teils auch Alternativstandorte zur Überbrückung ins Auge gefasst." Ein Teil der Mieter hätte dieses Angebot angenommen und komme zurück, ein anderer nicht. "Die Gründe dafür liegen in den individuellen, unternehmensinternen Entscheidungen der Mieter", sagt die Sprecherin.

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