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Dresden

Trotz Lockdown: DRK bittet um Blutspende

Das Rote Kreuz ist unter anderem in der Dresdner Neustadt unterwegs. Gerade jetzt sind Krankenhäuser auf Spenden für dringende Operationen angewiesen.

In Corona-Zeiten besonders wichtig: Blutspenden.
In Corona-Zeiten besonders wichtig: Blutspenden. © Symbolfoto: SZ-Archiv/Arvid Müller

Dresden. Auch im Lockdown ruft das Deutsche Rote Kreuz in Dresden zu Blutspenden auf. "Auch unter den ab heute geltenden neuen Einschränkungen zur Bewältigung des Pandemiegeschehens ist eine Blutspende beim DRK-Blutspendedienst weiterhin problemlos möglich", heißt es dazu in einer Mitteilung. 

Das Rote Kreuz weist darauf hin, dass die sächsischen Kliniken gerade in der Corona-Zeit auf lebensrettende Blutspenden angewiesen sind, um die Patientenversorgung sicherzustellen. Im Schnitt braucht in Deutschland alle sieben Sekunden ein Mensch eine Bluttransfusion. 

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"Durch die kurze Haltbarkeit bestimmter Blutbestandteile wird regelmäßig Nachschub benötigt. Einige Blutbestandteile wie zum Beispiel Blutplättchen sind nur maximal fünf Tage haltbar", erklärt die Pressesprecherin des DRK-Blutspendedienst Nord-Ost, Kerstin Schweiger. 

Besonders der Bedarf für die Versorgung von Patienten in der Onkologie, bei Organtransplantationen, Operationen am Herzen, Notfalleingriffen und bei chronisch kranken Patienten, die lebenslang Blutpräparate benötigen, sei ungebrochen hoch.

Vor dem Hintergrund des "dynamischen Infektionsgeschehens" habe man die ohnehin "hohen Sicherheitsmaßnahmen" auf den Blutspendeterminen allerdings noch verschärft. Wer in Dresden Blut spenden möchte, wird gebeten, sich online oder telefonisch unter 0800 - 11 949 11 für einen Termin anzumelden, um lange Wartezeiten und Schlangen zu vermeiden. 

Auf der Website des DRK sind alle Orte und Zeiten für das Stadtgebiet aufgelistet. So ist das Rote Kreuz diese Woche an mehreren Tagen in Striesen und auch im Simmel-Einkaufszentrum in der Neustadt unterwegs. 

Um Infektionen zu verhindern erhalten alle Spender vor Ort eine Maske, Helfer messen Fieber, vor der Spende gibt es Zugangskontrollen. Spendewillige mit Symptomen werden jedoch nicht zur Blutspende zugelassen und gebeten, nicht auf Terminen zu erscheinen. (SZ/dkr)

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