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Dresdner Hope-Award für einen Lebensretter

Der Kinderarzt Mark Cotton aus Südafrika hat die Behandlung von Babys mit HIV durchgesetzt – gegen größte Widerstände. Dafür wird er am Sonnabend geehrt.

Von Nadja Laske
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Einer der größten Erfolge des Kinderarztes Mark Cotton ist, dass heute nur noch ein bis zwei Prozent der Babys mit HIV-positiven Müttern infiziert zur Welt kommen.
Einer der größten Erfolge des Kinderarztes Mark Cotton ist, dass heute nur noch ein bis zwei Prozent der Babys mit HIV-positiven Müttern infiziert zur Welt kommen. © Christian Juppe

Dresden. Dass infrage gestellt wird, Menschen, und vor allem Kinder, medizinisch zu versorgen, wenn sie eine todbringende Krankheit ins sich tragen, ist aus heutiger Sicht unvorstellbar. Doch Professor Mark Cotton hat es erlebt. Als der südafrikanische Kinderarzt vor 20 Jahren begann, HIV-infizierte Mütter und ihre Babys zu versorgen, wurde die Existenz des tödlichen Virus noch von vielen Seiten geleugnet. Selbst die Regierung seines Landes kämpfte mit sämtlichen juristischen Mitteln gegen die Medizin und Wissenschaft an.

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