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Dresdner Landwirt: "Diese Temperaturextreme sind Horror für die Pflanzen"

Erst Nachttemperaturen bis zu Minus fünf Grad, dann 26 Grad am Tag: Die Temperaturen haben beim Wein zu großen Ernteausfällen geführt. Wie aber geht es dem Getreide und dem Raps damit? Zu Besuch bei einem Dresdner Landwirt.

Von Kay Haufe
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Landwirt Mauritz von Grundherr sieht sich mit immer öfter wiederkehrenden Wetterextremen konfrontiert.
Landwirt Mauritz von Grundherr sieht sich mit immer öfter wiederkehrenden Wetterextremen konfrontiert. © René Meinig

Dresden. Blühende Rapsfelder tauchen die Äcker im Schönfelder Hochland aktuell in frisches, leuchtendes Gelb. Wanderer erfreuen sich an der Landschaft; einer schaut allerdings mit Sorge auf seine Pflanzen. Landwirt Mauritz von Grundherr von der Gutsverwaltung steht mitten im Weißiger Feld mit Winterweizen und reißt eine Pflanze aus der Erde. Die Blätter haben weiße Spitzen und mitunter einen wie aufgemalt wirkenden Strich im oberen Bereich. "Hier hat der Frost Schäden im Pflanzengewebe hinterlassen. Es könnte sein, dass die Wasserversorgung der Pflanze jetzt gestört ist", sagt er nachdenklich.

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