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Lkw fährt falsch auf die Autobahn

Am Sonntagmorgen war ein Sattelschlepper auf der A 4 in der Gegenrichtung unterwegs. Die Irrfahrt blieb nicht ohne Folgen.

Auf gefährlicher Route war am Sonntag ein Lkw-Fahrer unterwegs. Nicht nur auf der Autobahn hinterließ er Schäden.
Auf gefährlicher Route war am Sonntag ein Lkw-Fahrer unterwegs. Nicht nur auf der Autobahn hinterließ er Schäden. © Symbolbild: Marc Tirl/dpa

Dresden. Das dürfte für die entgegenkommenden Autofahrer ein Moment des Schreckens gewesen sein: Am vergangenen Sonntagmorgen ist ein Lkw-Fahrer mit seinem Iveco-Sattelschleppers in falscher Richtung auf die Bundesautobahn 4 aufgefahren und ließ sich von seiner gefährlichen Route zunächst auch nicht abbringen. Bei seiner Irrfahrt verursachte der 45-Jährige etliche Unfälle.

Der Lkw-Fahrer war ersten Ermittlungen zufolge vom Rasthof Dresdner Tor – Nord in die Gegenrichtung gestartet. Im Bereich des Autobahndreiecks Dresden-West wendete er sein Fahrzeug und fuhr in Richtung Chemnitz davon.

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Wenig später informierten Zeugen an ganz anderer Stelle die Polizei darüber, dass der Sattelschlepper an der Radeburger Straße im Augustusweg rangierte. Dabei stieß das Fahrzeug gegen mehrere Zäune. Anschließend fuhr er auf der A 4 in Richtung Görlitz davon. Polizeibeamte konnten den Lkw kurz darauf auf dem Parkplatz Eichelberg anhalten. Der Fahrer habe sichtlich unter Alkoholeinwirkung gestanden, was ein anschließender Test mit 1,8 Promille bestätigte.

Der Iveco und der Auflieger wiesen mehrere Unfallspuren auf. Offenbar hatte der 45-Jährige noch weitere Unfälle verursacht. Unter anderem war er auf der A 4 in Höhe der Anschlussstelle Hellerau augenscheinlich von der Fahrbahn abgekommen und hatte dabei vier Leitpfosten gerammt. Insgesamt ist bislang ein Sachschaden von rund 20.000 Euro bekannt, so die Polizei.

Die Beamten nahmen dem Fahrer den Führerschein ab und veranlassten eine Blutentnahme. Der Ukrainer muss sich unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht verantworten. (SZ/noa)

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