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Nach Vorfall mit Klima-Demonstranten in Dresden: 57-Jährigem wird Nötigung vorgeworfen

Ein 57-Jähriger ist im November 2023 mit seinem Auto auf zwei Demonstrantinnen zugefahren, sodass diese zur Seite treten mussten. Der Vorwurf: Verdacht der Nötigung.

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Zwei Demonstrantinnen mussten im November die Straße freimachen, weil ein Autofahrer auf sie zufuhr. Der muss sich nun verantworten.
Zwei Demonstrantinnen mussten im November die Straße freimachen, weil ein Autofahrer auf sie zufuhr. Der muss sich nun verantworten. © Matthias Rietschel (Symbolfoto)

Dresden. Die Staatsanwaltschaft Dresden führt ein Ermittlungsverfahren gegen einen 57-jährigen Deutschen wegen des Verdachts der Nötigung.

Der Beschuldigte geriet am Morgen des 2. November 2023 in eine Blockade von Klimademonstranten am Pirnaischen Platz. Die Aktion war ordnungsgemäß angemeldet. Der 57-Jährige soll auf zwei Demonstrantinnen zugefahren zu sein, so dass diese - wie vom Beschuldigten beabsichtigt - entgegen ihrem Willen zur Seite treten mussten.

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat beim Amtsgericht Dresden beantragt, gegen den nicht vorbestraften Beschuldigten eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 50 Euro zu verhängen. (SZ/juj)